Die kompetente Beratung zu einer Karriere in der Sportbranche
Möchtest du in der Sportindustrie arbeiten? Von der Wahl des richtigen Jobs, über Tipps rund um die Sport Job Bewerbung und Ratschläge zu deinen ersten Arbeitstagen: Das Sportyjob Team steht unterstützend hinter dir!
Die Blogs in dieser Kategorie drehen sich darum, Ratschläge, Tipps und Tricks für deinen Karriere-Einstieg in die Sportbranche zu geben. Wir zeigen dir, wie du einen  um Ihnen Ratschläge zu geben, Tipps & Tricks für Sie Karriereeintrag im Sportgeschäft. Wir zeigen Ihnen, wie du einen erfolgreichen Lebenslauf schreiben kannst oder auf welche Fragen und Antworten in einem Vorstellungsgespräch du dich vorbereiten musst.

Welche Kriterien sind für einen Lebenslauf relevant und wie kannst du dich von anderen Kandidaten im Bewerbungsgespräch abheben? Wie wäre es mit Insider-Tipps von einem Recruiter? Halte Ausschau nach dem Blog von Andy Gugenheimer, der seit mehr als 10 Jahren als Headhunter und Konsulter für bekannte Sportmarken arbeitet. Sein Expertenwissen hilft dir die Chancen auf den nächsten Sport Job zu verbessern.

Wie du die Jobsuche richtig angehst

Heutzutage den passenden Job zu finden, kann ziemlich überwältigend sein. Zahlreiche Stellenanzeigen in Zeitungen und im World Wide Web, von Social-Media-Plattformen bis hin zu Stellenbörsen und Unternehmensseiten,  zeigen unglaublich viele Möglichkeiten auf, halten uns aber geradezu davon ab, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen. Wen wir uns in der Flut von Optionen verlieren, bleibt am Ende vor allem ein rauchender Kopf - ohne, dass überhaupt eine oder mehrere sinnvolle Bewerbungen rausgeschickt wurden. 
Zum Glück gibt es einige Methoden, die dabei helfen, sich zurechtzufinden und die Jobsuche - nicht nur für die Sportindustrie - deutlich effektiver zu gestalten. 

So gehst Du die Jobsuche richtig an:

Grenze deinen Wunschjob so weit wie möglich ein

Jede komplexe Lebensaufgabe bedarf vorab einem Plan, was du konkret erreichen willst. So kannst du dich auf dein Ziel konzentrieren und dir genau überlegen, wie du es erreichst. Bei der Jobsuche solltest du also definieren:

  • Was für einen Job du genau suchst
  • Welche Branche zu deinen Interessen und deinem Lebensstil passt
  • Wo du arbeiten möchtest (überall / begrenzt auf ein Land, eine Region oder eine Stadt)
  • Was für eine Unternehmensgröße zu dir passt (Konzern / Mittelständig / Familienunternehmen / Start-Up / Agentur)

Nur wenn du genau weißt, welche Karriere deinen Anforderungen entspricht, kannst du auch den richtigen Job finden. 

Wenn du deinen Beruf an sich magst, aber einen Wechsel wegen Unstimmigkeiten mit den Unternehmen, einem Umzug, besserem Gehalt oder der Suche nach neuen Herausforderungen, in Betracht ziehst, hast du hier einen klaren Vorteil. Du kannst dich an deiner bisherigen Jobbezeichnungen und deinen Aufgaben orientieren und mit diesen Schlagwörtern die Jobsuche eingrenzen.

Komplizierter ist es allerdings, wenn der Wunsch nach einem Karrierewechsel im Vordergrund steht. Hier lässt sich der Wunschjob einfacher herunter brechen, wenn du dich an deinen Fähigkeiten, deiner Ausbildung und Interessen orientierst, oder es wenigstens ein grobes Berufsfeld festlegen kannst. Die meisten Online Jobbörsen haben eine Suchfunktion nach Schlagwörtern oder eine Filterfunktion nach Berufsfeld.

Konkret statt allgemein

Hast du eine Wunschbranche? Konzentriere dich bei deiner Suche auf Nischen-Jobbörsen, wie z.B. Sportyjob für den Sport. So hast du zwar weniger Auswahl an Stellenanzeigen, aber dafür passen sie deutlich besser zu deinen Interessen. Am Ende des Tages ist die Auswahl des richtigen Arbeitgebers genauso wichtig, wie der Job selbst.

Hast du einen Wunschort? Wenn du z.B. gern in deiner Heimatstadt arbeiten möchtest, macht es Sinn in regionalen Tageszeitungen nach Angeboten zu schauen. Vor allem in Vorstädten und auf dem Land inserieren Unternehmen gern im Lokalblatt. Ein weiterer Tipp für deine Jobsuche ist das Festlegen von Unternehmen. Informiere dich über mögliche Arbeitgeber in deinem Wunscharbeitsort und schaue konkret in deren Online Auftritten (Social Media, Website) nach möglichen Ausschreibungen. Oder ruf an und frag nach offenen Stellen - das zeigt Initiative.

Überlasse einen Teil deiner Arbeit automatischen Prozessen

Job Alarm

Schon mal vom "Job Alarm" gehört? Es hilft, deine Suche zu automatisieren. Einmal eingestellt, wirst du z..B. per E-Mail, RSS Feed oder über Benachrichtigungen in einer App über neue Jobanzeigen informiert, die zu deiner Suchanfrage passen.

So sieht das ganze im Sportyjob Job Alarm aus:
Da du am Anfang deiner Suche deine Jobwahl konkretisiert hast, kannst du die Infos nutzen, um dich über passende Jobs informieren zu lassen. Du definierst dabei einfach: 

  • die Jobbeschreibung oder das Berufsfeld
  • Schlagwörter wie z.B. Fähigkeiten, Tools oder aber auch Spezifikationen (z.B. "kleines Team")
  • den Ort
  • wie oft du benachrichtigt werden willst

Einmal eingerichtet, erhältst du in deiner gewählten Frequenz eine E-Mail, welche passende Jobangebote enthält.

Der Schlüssel ist Vorbereitung

Eine andere Möglichkeit der Automatisierung ist die Bewerbung selbst. Ein gutes Jobportal bietet dir die Optionen einen digitalen Lebenslauf zu erstellen oder ihn als Dokument hochzuladen. Das ermöglicht dir die Bewerbung mit einem Klick.

Wenn du dir vorher einmal die Zeit nimmst, deinen Lebenslauf ordentlich zu erstellen, spart dir das nachher viel Zeit - und steigert deine Produktivität bei der Bewerbung enorm. 

Eine Alternative dazu ist da Erstellen eines umfassendes LinkedIn Profils. Viele Unternehmen haben ihre Personalsuche auf die Social Media Plattform erweitert, wo interessierte Kandidaten sich direkt mit ihrem Profil bewerben können. Außerdem kannst du bei LinkedIn dein Profil auch direkt als Lebenslauf in PDF Form speichern.

Brauchst du einen Rat für einen aussagekräftigen Lebenslauf? Nutze die Tipps von Headhunter Andy Gugenheimer, um deinen Lebenslauf zu gestalten

Die manuelle Suche

Bestimme feste Termine

Aktiv nach einem Job zu suchen ist ausgesprochen zeitintensiv. Tatsächlich ist die Jobsuche vergleichbar mit den Erlernen einer neuen Fähigkeit oder dem Etablieren einer neuen Gewohnheit. Der Schlüssel für Erfolg liegt in Regelmäßigkeit. Einen festen Termin für deine Jobsuche festzulegen - z.B. täglich oder drei mal die Woche - steigert deine Produktivität und macht die Aufgabe deutlich weniger anstrengend. Erstelle dir einen Wochenplan mit fixen Zeitfenstern.

Setze dir erweiterte Ziel: Job Suche UND

Einmal den Zeitplan festgelegt, heißt es nun, Ziele zu definieren. Aus reinem Stöbern oder Suchen nach Jobs entwickelt sich schnell Prokrastination. Setz dir deswegen zusätzliche Aufgaben:
1 Stunde Jobsuche = 30 Minuten Suche + Bewerben auf x Stellen

Aktiviere dein persönliches Netzwerk

Schon mal von Schwarmintelligenz gehört? Lass deine Freunde und Bekannten wissen, dass du dich nach neuen Optionen umschaust. Möglicherweise sind ihnen offene Stellen innerhalb ihres Unternehmens bekannt, die nur intern ausgeschrieben sind. Mithilfe dieser Info kannst du eine Initiativbewerbung einreichen.

Großer Vorteil: Auf interne Stellen gibt es selten viele externe Bewerbungen, was dich schnell als pro-aktiven und motivierten Kandidaten herausstechen lässt. 

Wir wissen, dass die Jobsuche schwierig sein kann. Aber: Mit diesen Hinweisen werden zumindest die ersten Schritte zu einer neuen Karriere einfacher und produktiver. Wir wünschen dir alles Gute!

Failed it! 6 Karrierefehler, die Sie in Ihrem Sportjob vermeiden sollten

Man kann sich für die Fehler, die man nicht macht, nicht oft genug begeistern.

- Thomas Häßler

Bekanntermaßen bringt es einen voran aus Fehler zu lernen. Aber ist es nicht auch schön, mal ein paar davon anderen zu überlassen? Denn im Grunde genommen spielt es eigentlich keine Rolle, ob Sie es selbst oder durch jemand anderen lernen - hauptsache Sie wissen um den Fehler und wie man es besser macht. Deshalb möchten wir einige der entscheidenden Fehler, die wir während unserer Karriere gemacht haben, mit Ihnen teilen. Hier sind unsere 6 Karrierefehler und wie man sie vermeiden kann.

Untätig sein

Wer erfolgreich sein will, muss an sich arbeiten - permanent. Bleiben Sie stets auf dem Laufenden über die Neuerungen in Ihrem Job und der Sportindustrie. In der heutigen Zeit kann es schnell passieren, dass Ihre Position, Arbeitsweisen und Fähigkeiten überholt sind, sei es durch Digitalisierung oder andere Gründe. Ob Sie nun aktuelle Fachliteratur präferieren, Seminare absolvieren (die meist auch von Ihrem Arbeitgeber unterstützt werden), Veranstaltungen und Fachmessen besuchen oder Onlinekurse belegen - voran bringt sie dies alles. Nutzen Sie den Weg, der zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen am besten passt.

Mangel an Vertrauen und zu viel Selbstvertrauen

Nicht an sich glauben oder übermäßiges Selbstvertrauen? Das funktioniert beides nicht. Ihr Selbstvertrauen spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung in Ihrem Job. Tatsächlich beginnen rund 80 Prozent der Sporterfolge im Kopf. Gleiches gilt für Ihre Karriere. Wenn Sie sich und Ihren Fähigkeiten nicht vertrauen, wird es auch niemand sonst tun. Alles allerdings im richtigen Maße. Der Moment, in dem Sie sich zu zuversichtlich fühlen, ist der Moment, in dem Sie aufhören, sich selbst weiterzuentwickeln. Das führt vermehrt zu Fehlern und früher oder später zum Scheitern.

Kein Risiko eingehen

Lieber nichts riskieren, als zu versagen oder negatives Feedback zu bekommen. Trauen sie sich ruhig. Tatsächlich hilft ihnen beides dabei, in Ihrem Job noch besser zu werden. Wenn Sie immer auf Nummer sicher gehen, werden Sie wahrscheinlich nie die Karriereleiter erklimmen. Wagen Sie es, über den Tellerrand zu schauen, wagen Sie es, Ihren Chef oder Ihre Kollegen zu verärgern, indem Sie Ihre gegenteilige Meinung äußern. Sie könnten damit Erfolg haben und den Respekt Ihres Teams gewinnen. Oder Sie könnten versagen und daraus lernen. So oder so wird es Sie in Ihrer Karriere voran bringen.

Eigen-Überschätzung oder Lügen

Es ist wunderbar, wenn Sie für Ihren Job brennen und 110% geben. Vielleicht möchten Sie zeigen, was in Ihnen steckt, indem Sie Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Projekte annehmen, die Ihre Kompetenz übersteigen. Sich sehr knappe Deadlines für Projekte setzen.Denken Sie daran: In dem Moment, in dem Sie ein Versprechen machen, werden andere daran festhalten. Wenn Sie sich überschätzen und kommunizierte Ziele nicht erfüllen, wirft dies ein schlechtes Licht auf Ihre Arbeit - selbst wenn sie eigentlich einen überdurchschnittlich guten Job machen. Versuchen Sie, Ihre Fähigkeiten richtig einzuschätzen und so realisistische Erwartungen zu setzen.Noch schlimmer als Selbstüberschätzung ist allerdings das Lügen in Hinblick auf Ihre Fähigkeiten. Wenn Sie behaupten, Skills oder Erfahrungen mitzubringen, über die Sie nicht verfügen, lässt Sie das sehr fragwürdig erscheinen. Dies wird dazu führen, dass Sie für weitere Projekte und Beförderungen nicht in Betracht gezogen werden, oder sogar zu Ihrer Entlassung.

Alles fürs Geld, alles für die Leidenschaft

Sie sollten sich niemals für eine Karriere entscheiden, die Sie hassen, nur weil gut bezahlt wird. Unzufriedenheit im Job ist nicht nur schlecht für die Stimmung, sondern auch für die Gesundheit und andere Aspekte Ihres Lebens. Wir dürfen nicht vergessen, dass Arbeit meist einen großen Teil unseres Tages einnimmt, selbst wenn sie (optimaler Weise) nicht an erster Stelle steht. Entscheiden Sie sich lieber für eine Karriere, die sie herausfordert oder zufrieden stellt. Komischerweise gilt das Gleiche für das genaue Gegenteil. Man sollte meinen, dass die Verwirklichung einer Leidenschaft oder Überzeugung, Geld völlig nebensächlich macht. Das stimmt sicher auch für die Arbeitszeit. Wenn aber am Ende des Monats nicht genug übrig bleibt, um die Rechnungen zu zahlen, ist dies leider auch nicht die ideale Lösung.Idealerweise streben Sie  nach einem Job, der Sie zufrieden stellt UND genug abwirft, um bequem zu leben.

Ein einsamer Wolf zu sein

Alleine arbeiten hat sicherlich seine Vorteile, wenn es darum geht, seine eigenen Vorstellungen umzusetzen. Allerdings bedeutet es auch, dass keine zweite Meinung ihre Ideen noch besser macht. Dass Sie niemand inspiriert oder beeinflusst. Ein Arbeitsnetzwerk ist unheimlich wichtig, sei es ein Team oder andere externe Experten auf Ihrem Gebiet. Die Menschen, mit denen Sie sich umgeben, beeinflussen Ihre Karriere - im Idealfall zum Besseren. Sprechen Sie offen mit Ihren Kollegen über Ideen und laufende Projekte. Treffen Sie sich in After-Work-Events und Mastermind-Gruppen mit anderen Experten aus Ihrem Feld.

So baust du dein Netzwerk auf

Wenn du einen unserer Headhunter fragst, wie du auf bestem Weg ein Praktikum oder einen Einstiegsjob außerhalb einer Jobbörse findest, würden Sie dir raten, dein Netzwerk zu nutzen. Falls du noch keines hast, heißt es, eins aufzubauen.Gehen wir davon aus, dass du einen relevanten Abschluss in der Tasche hast und die notwendigen Skills für einen Sport ob mitbringst - wozu brauchst du dann noch ein Netzwerk? Sportjobs und Einstiegspositionen sind heiß begehrt, die Konkurrenz hoch.  Wenn du dir die großen Sportmarken wie adidas, Nike, Quiksilver und co. anschaust, gibt es für einen Job gern mal hundert(e) von Bewerbungen.Ein gutes Netzwerk kann dir helfen, dass du zwischen all den Kandidaten gefunden wirst. Es kann dir einen zweiten Blick durch die Personalabteilung garantieren, dafür sorgen, dass deine Bewerbung bei der richtigen Person landet.Eine gute Hilfestellung, nicht wahr? Also, lass uns ein Netzwerk aufbauen. Wir wissen, wie schwer dies am Anfang sein kann. Wo sollst du anfagen? Wie machst du die richtigen Bekanntschaften? Unser kleiner Guide führt dich zum Ziel.

Wo treffe ich die richtigen Personen?

Außerhalb deines persönlichen Umfelds umfasst vor allem das Internet die unendliche Weite der Kontaktmöglichkeiten. Fast jeder hat schon einmal von Xing und LinkedIn gehört, spezielle Soziale Netzwerk, die auf Networking ausgelegt sind. Auf kurz oder lang ist ein Profil dort unerlässlich.Wir wissen natürlich, dass sich die Kontaktaufnahme mit Industrieexperten ohne Vorerfahrung und Verbindung etwas seltsam anfühlen kann. Also, wie machst du nötige Verbindungen im echten Leben?Du könntest einem lokalen Stammtisch von Branchenkollegen besuchen - oder spezielle After Hour Events in deiner Stadt wahrnehmen, bei denen die Atmosphäre generell etwas losgelöster ist.Vor allem in der Sportindustrie hast du außerdem die Chance große Events als Plattform zum Netzwerken zu nutzen. Die bekanntesten und beinahe "Must"-Veranstaltungen sind die ISPO Munich und ihre entsprechenden Ableger auf der ganzen Welt. Dort trifft sich das Who-is-Who des Sports.

Wie baue ich mein Netzwerk auf?

Du hast es zu einem passenden Event geschafft und bist bereit, so viele Personen wie möglich zu treffen? Dann solltest du direkt innehalten und statt dessen Herausfinden, wen du kennen lernen möchtestBekanntermaßen geht Qualität über Quanität - das gilt auch für dein Netzwerk. Bevor du unüberlegt losstürmst, finde bereits vorab heraus, wer auf dem Event ist und welche Verbindungen für dich sinnvoll sind. Das können Mitarbeiter von Unternehmen sein, die dich interessieren oder Headhunter und Recruiter. Hier können dir übrigens Xing und LinkedIn helfen, um herauszufinden, wer relevant ist.Sei neugierig und interessiertVielleicht ist deine Absicht durch deine Verbindung einen Job zu ergattern. Wenn dies dein einziges Ziel zum Networken ist, wirst du damit nicht weit kommen.Um Hilfe oder einen Gefallen bitten, bedarf einer persönlichen Basis. Eine professionelle Beziehung, wie jede Beziehung, sollte wechselseitig sein. Zeige Interesse am Karriereweg deines Gegenübers, am Unternehmen - es beweist, dass du ihre Arbeit und Person wertschätzt. Konstruktives Feedback und Ideenaustausch sind auch großartige Möglichkeiten, um sich effektiv zu verbinden.Halte deine Kontaktdaten bereitHier geht es nicht um Visitenkarten - davon sind auf Events meist eh zu viele im Umlauf. Halte dein Handy bereit, tausche direkt Nummern oder E-Mail-Adressen aus oder verbinde dich auf einem der Sozialen Netzwerke. Nach der Veranstaltung ist dieser Kontakt deine Möglichkeit, die Verbindung nachzufassen.

Kümmere dich gut um dein Netzwerk

Sich zu verbinden ist zwar der Anfang eines funktionierenden Netzwerks, aber noch lange nicht das Ende. Ein Kontakt benötigt Pflege und Aufmerksamkeit, sonst geht er unter.Bleibe mit denem Netzwerk in Verbindung. Das kann auf persönlicher Ebene durch ein Mittagessen geschehen oder durch Nachrichtenaustausch, z.B.  teilen von Inhalten, dir ihr beide gemeinsam habt (Branchennews, interessante Konzepte, etc.).  

So bekommst du den Job, auch wenn du nicht qualifiziert bist [Satire]

Fast jeder von uns hat schon einmal eine Absage auf eine Bewerbung erhalten. Die wenigen, die bisher immer Glück hatten - glaubt mir, euch trifft es wahrscheinlich auch einmal. Meisten liegt es an fehlender Erfahrung, Skills oder ganz einfach daran, dass jemand anderes besser geeignet ist als du. Das ist aber noch lange kein Grund aufzugeben! Wenn du deine Wunschkarriere willst und zwischen den zahlreichen Bewerbungen hervor stechen möchtest, musst du manchmal außerhalb der Box denken. Wahrscheinlich erwartest du jetzt die typischen Tipps wie "Nutze dein Vitamin B!", "Erlerne eine herausstechende Fähigkeit", "Sei kreativ bei deinem Lebenslauf-Design" - aber nein, mit diesen halbherzigen Ratschlägen sind wir fertig! Jetzt ist die Zeit für die noch nicht ausgelutschen Tipps, für unübliche und manchmal auch unethische Wege deinen Traumjob zu bekommen.

Die Geschichte von Mrs. Doubthire

Auch wenn fast jeder Robin Williams Transformation in eine stattliche ältere Dame in Mrs. Doubtfire gesehen hat, haben die meisten die wahre Message dieses großartigen Films doch nie wirklich verstanden. Naiv hast auch du diese ausgedachte Story über Trennung und ihre Folgen für die Familie geschluckt. Völliger Quatsch. In Wahrheit geht der Film nämlich darum, wie du jeden Job, den du willst, bekommen kannst: mit einer kleinen (großen) Notlüge!Es ist ganz einfach: Reichen deine Qualifikationen für die freie Stelle nicht aus, ändere die Details ein klein wenig zu deinem Vorteil. Normalerweise sollte es völlig ausreichen, die Anforderungen direkt aus der Jobanzeige zu kopieren und 3-4 Jahre Erfahrung im gesuchten Bereich in den Lebenslauf zu schmuggeln. Wenn du Berufeinsteiger bist, vergiss nicht, dein Geburtsdatum entsprechend anzupassen und dich etwas älter zu machen. Wenn du dann noch das Glück hast, einen talentierten Maskenbildner zum Bruder zu haben, hilft dir das sicher genauso weiter wie Robin. Halte dich aber nicht zu sehr an die Filmvorlage  - ein attraktives Gesicht öffnet dir mehr Türen als ein Fat-Suit und das faltige Gesicht einer schottischen Oma.

Und die andere Moral der Geschichte

Falls du den Film aufmerksam gesehen hast, weißt du, dass du noch deutlich mehr daraus ziehen kannst.Vielleicht erinnerst du dich, dass Robin außerdem von seiner Exfrau eingestellt wurde, weil es fast niemanden sonst gab, der sich beworben hat. Und warum? Weil er die Stellenanzeige so angepasst hat, dass niemand sich sonst bewerben konnte! Zum Glück für uns veröffentlichen die meisten Unternehmen ihre Stellenangebote heutzutage online - du musst also nur ihre Seite hacken! Je nach der Ausprägung deiner eigenen Hacking Skills (dein Passwort beim ersten Mal richtig zu erraten, gilt übrigens nicht als Hacken), brauchst du auf jeden Fall professionelle Hilfe ihre Website oder wenigstens die Anzeige offline zu schalten. In Zeiten des Deep Web und Bitcoins eine einfache Angelegenheit.Falls du die Stelle online in unserer Sport Jobbörse gefunden hast, bitten wir dich höflich, vom Hacken Sportyjobs abzusehen.

Stich aus der Masse hervor

Ganz nach dem Sprichwort „Im Land der Blinden ist der Einäugige König“ musst du nur sicher gehen, dass alle anderen Bewerber schlechter sind als du. "Aber das ist unmöglich!" sagst du? Das ist es definitiv nicht. Fülle ganz einfach hunderte falsche Bewerbungen von ausgedachten (oder bereits verstorbenen) Personen aus. Zwischen diesem ganzen S..pam wirst du positiv herausstechen - eine bewiesene Taktik, die wir aus Politik weltweit kennen.Übrigens eine unschlagbare Kombi mit unseren Tipp "Mrs. Doubthire II".

„Ich ruf dich an!"

Wie sehr kennst du dich eigentlich mit Dating Strategien aus? Du hast sicher schon einmal von der "3 Tage Regel" gehört: Um nicht verzweifelt zu erscheinen, musst du nach einer Verabredung drei Tage warten, bevor du deinen Dating Parter anrufst.Klingt vernünftig, richtig? So kannst du dies auf deine Bewerbung anwenden:
  • Reiche deine Bewerbung persönlich in der Personabteilung ein
  • Sag ihnen, wie sehr es dich freut, sie kennen gelernt zu haben und versprich ihnen, sie bald anzurufen
  • Warte drei Tage
  • Ruf nicht an
  • Ruf am vierten Tag an
Auch wenn sie dich zu Anfang für den Job nicht in Betracht gezogen haben, werden sie es jetzt auf jeden Fall tun.

Sei der (böse) Hoffnungsschimmer am Horizont

Zum Schluss nun die effektivste Strategie den Job zu bekommen, auch wenn du nicht qualifiziert bist. Der Aufwand und die benötigte Zeit sind enorm, aber für die unter euch, die ihre Wunschkarriere mehr wollen, als alles andere, ist dies der lohnenswerte Weg zum Erfolg!Zu aller erst musst du dein eigenes Unternehmen gründen, und zwar in der selben Branche und am besten sogar im gleichen Segment wie dein Wunsch-Arbeitgeber. Steck' all deine Energie und dein Geld hinein, bis du so erfolgreich bist, dass du zu den Top Unternehmen der Branche gehörst. Werbe nun alle Kunden und Mitarbeiter des anderen Unternehmens ab, indem du ihnen bessere Vorteile und eine bessere Arbeitsatmosphäre bietest. Gleichzeitig startest du eine Pressekampagne, die sie durch den Dreck zieht, bis auch alle verbliebenen Mitarbeiter und Kunden die Flucht ergreifen. Mittlerweile sollte die Firma fast ruiniert sein - dein Moment, als Retter in der Not einen strahlenden Auftritt zu wagen. Bewerbe dich erneut für deine Traumkarriere - und sie werden dich mit offenen Armen einstellen!Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft!

Stress im Sport Job? So kannst du ihn vermeiden

Deine To Do ist voll bis zum letzten Punkt und wird trotzdem jeden Tag länger? Jeden Tag stehst du unter Strom, vergisst in der ganzen Hektik deine Mittagspause oder machst Überstunden ohne Ende. Völlig egal, ob es die alltägliche Arbeit ist oder Sonderprojekte - manchmal kann ein Sport Job richtig stressig werden.Manchmal haben wir einfach zu viel auf dem Zettel, zu viele Aufgaben oder einfach Dinge, die unsere ganze Konzentration fordern. Da bleibt nicht viel Zeit für anderes - und oft leidet sogar unsere Freizeit darunter. Auch wenn wir oft das Gefühl haben, erst in unserem Sport Job ernst genommen zu werden, wenn wir gestresst sind - denn das zeigt ja, dass wir 110% geben (theoretisch) - kann zu viel Stress auf Dauer sehr schädlich sein. Der Report der Techniker Krankenkasse von 2016 "Entspann dich, Deutschland" vermerkt zum Beispiel, dass stressbedingte Krankschreibungen in den letzten Jahren zugenommen haben. Stress wirkt sich auf die Psyche aus, kann zu depressiven Schüben führen, zu übermäßiger Anspannung oder sogar zu körperlichen Beschwerden. Ist ein Job die wirklich wert?Wenn das noch nicht als Motivation reicht, etwas runterzufahren, setzen wir gern noch einen drauf: Eine Stressreduktion führt zu mehr Kreativität, mehr Produktivität und somit zu einen höheren Leistungspensum. Übersetzt heißt das: Du schaffst mehr in weniger Zeit und bist dabei auch noch zufriedener.Klingt gut? Dann wird es Zeit an deiner Work-Life-Balance zu arbeiten - und die Dinge direkt anzugehen. So kannst du Stress im Sport Job vermeiden:

Schalt' ab - nicht nur dich

So sehr die digitale Zeit alles vereinfacht und beschleunigt, so sehr setzt sie uns tatsächlich auch unter Druck. Die ständige Erreichbarkeit durch Handys, Tablets und den PC - allgemein gesprochen die neuen Technologien - beeinflussen unsere Möglichkeit zur Entspannung enorm. Der Grund dafür ist, dass der Großteil der Gesellschaft dazu tendiert, ständig Smartphone & Co. zu checken. Wir haben eine Arbeitsg-Whatsapp-Gruppe, alle Kollegen haben die private Nummer und sogar das professionelle E-Mail-Postfach ist mit unseren privaten Geräten synchronisiert. Dabei ist es im Grunde genommen sogar gleich, ob es arbeitsrelevante oder private Themen sind: Die ständige Verfügbarkeit sorgt dafür, dass du nie wirklich abschalten kannst. Wenn du dich gestresst fühlst, stelle dein Handy ab und lass den Rechner aus, sobald du von der Arbeit nach Hause kommst. Erst recht an Wochenenden und im Urlaub.

Verbessere dein Zeitmanagement

Auch wenn du es nicht gerne hörst: Eventuell bist du selbst an deinem Stress schuld. Eine effektive Nutzung deiner Zeit hilft dir, dein Arbeitspensum zu schaffen. Versuche es zu vermeiden, Aufgaben immer weiter aufzuschieben oder ständig zu unterbrechen. Am Ende steht die Deadline und der Stress wächst.Das beste ist es tatsächlich, schwere Aufgaben direkt als erstes anzugehen und diese zu erledigen. Wenn du Schwierigkeiten hast, dir die Zeit einzuteilen oder lange bei der Sache zu bleiben, teile deine Arbeit auf. Arbeite 20-30 Minuten konzentriert und gönne dir anschließend 5 Minuten Pause. Ein Trick, den viele Selbstständige und Freelancer in eigener Zeiteinteilung nutzen. Auch im Büro bei deinem Sport Job ein guter Trick mehr zu schaffen und Überstunden zu vermeiden.Wichtig ist es, dass du dein eigenes System findest, deine Zeit zu managen. Zum Beispiel mit Hilfe von To Do Lists, deinem Outlook Kalender oder anderen Time Management Programmen. Frag auch gern mal bei deiner Personabteilung nach einer entsprechenden Schulung - viele Unternehmen fördern dieses für ihre Mitarbeiter.

Gib Aufgaben ab

Auch wenn es schwer fällt, ist es besser du lernst schnell, Schwierigkeiten einzuschützen und zuzugeben. Gerade wenn du an einem Projekt arbeitest, finden sich viele Teilaspekte, die nicht in deinem Erfahrungsgebiet liegen. Eventuell hast du aber einen Kollegen in deiner oder einer anderen Abteilung, der dir dabei helfen kann. Gerade bei Expertenthemen benötigt jemand, der weiß, was er tut, eventuell nur ein paar Minuten.

Lerne nein zu sagen

Nein sagen fällt vielen schwer - vor allem in der Sportindustrie, wo viele doch recht ehrgeizig sind. Es wird mit Schäwche assoziiert, hinterlässt Versagensängste, wenn man eingesteht, dass man bereits genug zu tun hat.Tatsächlich hilft es aber niemanden, zusätzliche To Dos anzunehmen, wenn keine Zeit dafür ist. Darunter leidet die gesamte Arbeit  - zum einen, weil die für andere Aufgaben aufgebrachte Zeit zu gering ausfällt und die Qualität leidet, zum anderen weil ein gereizter, müder Angestellter für schlechte Büroathmosphäre sorgt.Also, sei stark und sage nein, wenn dein Chef dich fragt, ob du weitere Aufgaben übernehmen kannst - eine gute Führungskraft versteht dies richtig.Wenn du diese Punkte in deinem Alltag beherzigt, wird dein Sport Job zukünftig zum Besten dere Welt! Entspannter kannst du diesen mehr genießen, und Leidenschaft für deine einzelnen Aufgabengebiete aufbringen. Etwas, dass sich auch positiv auf dein Privatleben auswirkt. Probier es aus! 

Muss ich sportlich sein, um mich für einen Sport Job zu bewerben?

Sport Jobs sind stark gefragt: Die Fitnessindustrie boomt und neue Stellen werden im Minutentakt vergeben. Aber ein Sportjob, auch wenn er so heißt, beinhaltet oft genug keinerlei körperliche Ertüchtigung. Viele der Stellenangebote auf Sportyjob drehen sich um administrative und kreative Bereiche.Da stellt sich einem die Frage: Muss ich sportlich sein, um in der Sportindustrie zu arbeiten? Eine klassische Ja-Aber-Nein-Situation.

Dein Interesse am Sport entscheidet, wie du deinen Job machst

Stellen im Online Marketing , Sponsoren Management, als Sportswear Designer oder als Brand Manager (...) sind alles Bürojobs. Um es direkt zu sagen: Du sitzt hauptsächlich am Schreibtisch - womöglich schätzt du ein kleines Workout nach Feierabend genau deswegen. Nichtsdestotrotz ist Sportlichkeit nicht unbedingt wichtig, um eingestellt zu werden, noch dafür gute Arbeit zu machen. Natürlich gibt es ein großes ABER: Auch wenn du nicht athletisch bist, ist Sport-Affinität das A und O für deinen Job. Die genannen Karrieren haben schlussendlich alle eins gemeinsam: Du musst wissen, was deine Zielgruppe will und braucht. Das bedeutet, dass du in der Lage sein musst, dich in einen Athleten hineinzuversetzen. Dafür benötigst du umfangreiches Wissen über die Disziplin, um welche sich dein Sport Job dreht. Grundsätzlich funktioniert das auch, wenn du großer Fan bist und nicht selbst aktiv tätig. Expertenwissen allein reicht aber manchmal nicht aus - und die kleinen Unterschiede bemerkst du nur, wenn du es selbst ausprobierst.

Du kannst dich entscheiden sportlicher zu werden, um einen besseren Job zu machen

Expertenwissen ist also essentiell. Dir das anzueignen bedarf viel Zeit mit passender Lektüre, Beobachtung und co. Die Zeit, die du dafür aufbringst, könntest du aber genauso gut in Training investieren und so näher am Geschehen sein.  Durch die aktive Beschäftigung mit deinem Arbeitsfeld auch außerhalb der Bürozeiten bist du auch deutlich motivierter, kreativer - und tatsächlich authentischer. Ein Produkt Designer, der Snowboards entwickelt, selbst aber nie auf dem Brett stand, ist wenig glaubwürdig.

Die Sportindustrie sucht nach Experten

Der Sportsektor sieht das ähnlich. Häufig finden sich ehemalige professionelle Athleten in bedeutenden Sportkarrieren bei Unternehmen wie Red Bull Media, adidas und co. Der Grund ist einfach: Durch ihre Erfahrungen im Sport bringen sie sehr detailliertes Fachwissen mit, was ein Unternehmen stark voranbringt.Das Konzept kannst du dir so vorstellen: Es gibt keinen Grund nächstes Jahr den New York Marathon mitzulaufen, aber wenn du regelmäßig Joggen gehst, ist es wahrscheinlich deutlich einfacher das Social Media für z.B. runtastic zu machen.

Ein Aufruf für leidenschaftliche Nicht-Athleten: Bewerbt euch trotzdem

Bitte fühlt euch nicht unter Druck gesetzt nun eine professionelle Sportkarriere anzustreben. Sportfirmen suchen letztendlich nach den gleichen Soft und Hard Skills wie alle anderen Unternehmen auch. Selbst wenn du unsportlich bist, ist das also kein Grund, dass du dich nicht bewerben solltest. Wenn dich die Unternehmensphilosophie und der Job ansprechen, du Erfahrung in ähnlichen Positionen mitbringst, benötigte Fähigkeiten und versteckte Talente, wird dich fast jeder Arbeitgeber kennen lernen wollen. Was wir mit diesem Post nämlich klar machen wollen ist, dass nur eine Sache wirklich essentiell für Sport Jobs ist: Leidenschaft.Denn: Ein paar Freunde, die auf der Straße einen Ball hin und her kicken; der Junge, der jedes Wochenende mit seinem Amateur Team ein wichtiges Spiel hat; seine Familie, die ihn auf dem Platz anfeuert; der Fußballfan, der kein Spiel seiner Lieblingsmannschaft  verpasst; Cristiane Ronaldo als professioneller Fußballspieler - sie alle haben eins gemeinsam. Und das ist die Leidenschaft für den Sport. Ein Sport Job, für den du keine Affinität mitbringst, keine Verbindung zu hast, ist kein idealer Karriereweg für dich. 

So gelingt dir deine Video-Bewerbung – Deine herausstechenden 3 Minuten

Wie wäre es, wenn du deine Bewerbung mal auf andere Weise einreichst? Ein Bewerbungsvideo ist eine großartige Möglichkeit zwischen anderen Bewerbern hervorzustechen. Denn: du zeigst nicht nur deine Fähigkeiten, mit neuen Technologien umzugehen, sondern auch viel mehr von deiner Persönlichkeit! Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen zu müssen, wie es in einem Bewerbungsschreiben der Fall ist, ist sicherlich auch ein Vorteil.Vor allem in der heutigen Zeit ist es sinnvoll, die neuen Medien und das Internet zu nutzen, um den Sport Job zu bekommen, denn du dir wünscht. Ein Lebenslauf auf Papier oder als digitales Formular ist natürlich meist immer noch essentiell - allerdings ist er ebenfalls sehr eindimensional. Oder passt deine Person komplett in schwarz auf weiß aufs Papier? Da passt ein bewegtes Video doch schon eher, um dein Profil von allen Seiten zu beleuchten (das heißt nicht, dass du dich vor der Kamera einmal komplett drehen musst). Zeige deine Kommunikationsfähigkeiten, deinen Humor und dein Selbstbewusstsein - wertvolle Soft Skills, die für viele Jobs gefragt sind.Es bedarf vielleicht etwas mehr Zeit als eine geschriebene Bewerbung - aber der Aufwand wird sich auf jeden Fall auszahlen.Wie eine kreative Videobewerbung geht, erklären wir dir in diesem Blog.

Die Technologie

Was benötigst du für ein Bewerbungsvideo?Zu allererst benötigt du - na? - eine Video Kamera mit hoher Auflösung, 1080px oder mehr. Du willst nämlich auf keinen Fall eine verschwommene Aufnahme von dir verschicken, bei der man nicht genau weiß, wo man eigentlich hinschauen soll. Neue  Smartphones und Notebooks machen tatsächlich sehr gute Aufnahmen, checke vorab nur einmal die Video-Einstellungen. Wenn du einen Camcorder besitzt oder dir einen ausleihen kannst, ist das allerdings die bessere Möglichkeit. Meist sind die Tonaufnahmen klarer und viele Geräte besitzen ein drehbares Display, so dass du dich selbst beim Filmen sehen kannst.Zum Schneiden und Editieren benötigst du ein Schnittprogramm für dein Notebook. Wenn du es einfach hältst, reichen da übrigens iMovie oder der Windows Movie Maker.Video-Dateien sind übrigens meist recht groß, per Mail verschicken fällt also aus. Am besten lädst du das Bewerbungsvideo auf ein Videoportal hoch, z.B. Youtube und verschickst den Link mit deiner Bewerbung. Vorsicht bei der Username-Wahl: Eine Bewerbung für eine Position im Sport Management von "lassmirandadennsiewillja" wird sicherlich nicht allzu erst genommen (es sei denn, du bewirbst dich bei den Produzenten der Simpsons).
Das Bewerbungsvideo Beispiel von Laura Harris ist ein tolles Beispiel für eine Vorstellung in knapp 2 Minuten:

Vorbereitung

Kleide dich entsprechend des Jobs, für den du dich bewirbstWie würdest du dich für dein Bewerbungsgespräch anziehen? Genau SO kleidest du dich auch für das Video. Ein sauberes und ordentliches Outfit und ein Rundum gepflegter Eindruck sehen in HD noch besser aus. (Den Kaffeefleck auf dem Shirt sieht man übrigens auch deutlicher - du weißt, was das heißt.)

Tattoos, Piercings, extravagante Frisur? Mach dir keine Sorgenfalten!

Wer sich um Diskriminierung sorgt: Kein Grund für Falten! Laut Gesetz müssen Videobewerbungen genauso objektiv beurteilt werden wie geschriebene. Also, mach dir keine Sorgen über dein Äußeres, zusätzliche Urlaubspfunde oder graues Haar.

 

Die Kulisse

Alles ist möglich, je nach Job - weiße Wand oder weißer Strand. Halte es entweder schlicht oder besonders. Eine Freundin von mir führte ihr Bewerbungsgespräch über Skype einmal vor einem Fenster mit Blick auf die Alpen: Ihr Gegenüber war begeistert und sie bekam den Job! Idealerweise spiegelt die Kulisse deine Persönlichkeit wieder. In jedem Fall, vermeide es andere Personen zu filmen oder draußen zu sitzen, es sei denn du findest einen ruhigen Ort mit guten Lichtverhältnissen.

Der Inhalt

Wenn es um den Inhalt geht, heißt es ganz klar: Zeig, wer du bist! Und zwar in einer knackigen Präsentation. Das ist sicherlich der schwerste Teil, denn schließlich hast du nur drei Minuten. Mal ganz ehrlich: Im Selbstversuch probierte ich wieder und wieder das perfekte Bewerbungsvideo zu machen - und scheiterte unzählige Male, bis es so weit saß. Damit du ein paar weniger Takes benötigst als ich, sind hier ein paar Tipps für dein Bewerbungsvideo:Mach dir vorab einen PlanLos gehts! Und stop! Nach 10 "Ääähms" in den ersten 30 Sekunden, weil ich nicht genau wusste, was ich sagen wollte, kann ich dir sagen: Ohne Plan loszuquatschen funktioniert nicht. (Es sei denn, du bist ein Naturtalent - das kannst du dann auch direkt in deinem One-Take-Bewerbungsvideo erwähnen). Mach dir eine Art Skript, ein roter Faden, dem du folgen kannst.  Dein Video ist viel überzeugender, wenn du nicht stotterst oder von einem Thema zum nächsten springst.Sieht dann im schlimmsten Fall übrigens so aus:
Halte dich kurzMein Plan sitzt: Schritt für Schritt werde ich dem Unternehmen klar machen, warum ich absolut super und der perfekte neue Mitarbeiter für den Sport Job bin! 10 Minuten später quatsche ich noch immer über meine Erfahrungen - viel zu lang! Mache dir vorher eine Zeitvorgabe für das ganze Interview und jeden einzelnen Zwischenschritt. Bis zu 3 Minuten reichen völlig aus, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und das Unternehmen neugierig auf dich zu machen. Alles andere wird für deine "Zuschauer" nur langweilig (oder wie findest du Monologe so?). Du kennst das vielleicht schon von Präsentationen: Lege dir eine Uhr in dein Sichtfeld und entscheide, wieviel Zeit du für welches Thema aufbringen willst - so verlierst du die Übersicht nicht.Kontrolliere deine KörperspracheNach der letzten Kürzung habe ich es in 2 Minuten und 57 Sekunden geschafft - das ist perfekt! Blöderweise kann ich das Video trotzdem nicht nehmen. Als ich es mir anschaue, sehe ich zu, wie meine Augen durch den Raum wandern und ich es mir nach einer Minute etwas zu gemütlich auf meinem Stuhl mache. Ups. Bei 2:23 fange ich außerdem an mit den Armen wie wild herumzufuchteln. Was tue ich da?! Viele Menschen (und ich) kommunizieren gerne mit den Händen. Eingerahmt in einem Bildschirm wirkt dies aber schnell übertrieben, deswegen probiere es lieber mit einer etwas reduzierten Gestik. Außerdem wirken Lächeln und aufrecht sitzen sehr selbstbewusst - du kannst dich auch ein wenig vorbeugen, so wirkst du direkter. Am wichtigsten allerdings: Schau in die Kamera, das ist sogesehen der digitale Augenkontakt.Probiere solange, bis es perfekt ist Es hat geregnet, der Ton war zu leise, ich wusste nicht, was ich sagen sollte, und und und. Zusammengefasst hat es mit den ersten Aufnahmen einfach nicht hingehauen. Und das schöne daran ist:Du kannst es wieder und wieder und wieder versuchenDenn auch wenn es so scheint, als wäre ein Bewerbungsvideo für den Sportjob nicht allzu kompliziert - Schließlich schafft es jeder zwei Minuten in eine Kamera zu murmeln und dabei zu lächeln - ist es das leider doch nicht. Behalte im Kopf, dass das Bewerbungsvideo viel Vorbereitung und mehrere Anläufe benötigt, bis es eine runde Sache ist. Denn im Grunde genommen sitzt dein potenzieller Arbeitgeber dir wie in einem Job Interview gegenüber. Plane also ein wenig Zeit ein und erstelle es gewissenvoll - allein der Aufwand, den das Video mitbringt, spricht Bände in einer Bewerbung. (Überzeugende Bände). Wir wünschen dir viel Glück!

Negative Arbeitsatmosphäre? So gehst du damit um

Wenn du jemals in einer vergifteten Büroatmosphäre arbeiten musstest, weißt du genau, wie es dir deine gesamte Energie raubt. Es ist stressig, ermüdend und oft genug ein Grund für fehlende Motivation. Manchmal beinflusst sie sogar dein Privatleben. Aber wie entsteht ein gestörtes Arbeitsumfeld und gibt es eine Möglichkeit, dies zu verbessern?

Was schafft ein gestörtes Arbeitsumfeld?

Eine aktuelle Umfrage von Kommunikationsexperten Fierce Inc. befragte rund 1000 Angestellte nach möglichen Störfaktoren im Büro. Die Mehrheit war sich darüber einig, dass eine negative Einstellung eines Mitarbeiters (oder Chefs) sie am stärksten beeinflusst. Ob es sich um einen faulen Nichtstuer handelt, einen Nörgler oder jemanden, der andere für eigene Fehler beschuldigt - so oder so zieht es das gesamte Team herunter. Interessanter Weise gleicht dies für 75% der Befragten auch keine sehr gute Leistng oder ein besonderes Talent aus.

Also, was ist die Konsequenz davon?

Man könnte meinen - da es ja keinen Ausgleich für die negative Einstellung gibt -, dass ein Großteil für die Entlassung des Mitarbeiters stimmen würde. Überraschender Weise würden aber gerade mal 25% dies als angemessene Lösung empfinden.Nichtsdestotrotz ist Konfrontation für sie auch keine Lösung. 80% glauben, dass eine Konfrontation durch sie selbst oder eine Führungskraft, nichts an der Situation ändern würde. Wenn du genauer drüber nachdenkst, ist das Ergebnis sehr ernüchternd. Es würde bedeuten, die vergiftete Atmosphäre zu akzeptieren und damit eine runtergedrückte Moral und Produktivität des Team zuzulassen - sogar einen sonst gern gemachten Job zu kündigen.

Wie geht man mit einem negativen Mitarbeiter um?

Wenn du schon einmal in einem Büro sitzen musstest, in dem niemand spricht oder lächelt und die Luft geradewegs schneiden konntest, so dick wie sie war, weißt du, dass das nichts ist, was du dir in deinem Job wünschst. Für uns persönlich wäre das überhauüt keine Option. Inbesondere in kleinen Teams kommt es auf jeden einzelnen an. Ein negativer Mitarbeiter zerstört die Arbeitsatmosphäre für das ganze Team.Um dem entgegen  zu wirken, haben wir einmal zusammen geschrieben, wie man im Falle eines negativen Kollegen reagiert.
  • Lass dich nicht von deinen Emotionen überwältigen
Sicherlich kommt irgendwann der Moment, in dem du genug davon hast. Der Drang, etwas zu sagen oder zu tun wird übermächtig. Ehrlich gesagt, wird alles, was du dann tust, die Situation eher verschlechtern. Einen Kollegen (emotional) zu konfrontieren, bringt dir für ein paar Minuten Erleichterung, aber wahrscheinlich stößt du ihn oder sie nur vor den Kopf, ohne dass es etwas bewirkt. Den Kollegen alternativ aufheitern zu wollen ist genau so kontraproduktiv. Es ist eine große Verantwortung, die du dir auflädst - etwas, was dich auf Dauer überfordern wird.Aus diesem Grund ist die beste Option:
  • Sprich mit deinem Vorgesetzten oder einem Mediator
Teamleiter sind normalerweise darauf geschult mit schwierigen Mitarbeitern richtig umzugehen. In größeren und modernen Unternehmen gibt es oft auch einen Mediator - oder einen "Feel-Good-Manager", der sich mit persönlichen Schwierigkeiten im Team beschäftigt und sie löst. Mach einen Termin und benenne das Problem, allerdings so professionell wie möglich. Es ist wichtig, dass du den Ursprung für die schlechte Stimmung benennen kannst, so kann dein Chef oder Mediator entsprechend handeln. Meist hilft ein Dialog zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten mit einem anschließenden offenen Teamgespräch.

5 Ideen für deine Morgenroutine: Mit mehr Elan durch den Tag

Die Art, wie du deinen Morgen verbringst, beeinflusst deinen ganzen Tag. Du kennst das sicher: Du stehst mit dem falschen Fuß auf, fühlst dich den ganzen Tag müde und schaffst es einfach nicht so richtig, dich auf irgendetwas zu konzentrieren. Der Tag ist ruiniert, die Arbeit unproduktiv.Eine feste Morgenroutine schafft Abhilfe - es ist eine fantastische Möglichkeit, deinen Tag erfolgreicher zu gestalten. Sie bringt dir mehr Energie, Kreativität und lässt dich Stress besser händeln. Klingt doch ziemlich genial, oder? Dabei ist es ganz egal, ob du ein früher Vogel bist oder doch eher der Langschläfer: Hauptsache du bringst deinen Kopf nach dem Aufstehen auf Kurs.In diesem Blog findest du 5 Dinge, die hervorragend in eine Morgenroutine passen, und die eine positive Auswirkung auf deinen Job und dein Leben haben. Es sind Angewohnheiten, die viele erfolgreiche Personen teilen - und Dinge, die ich selbst für mich in meinen Morgen integriere, weil sie mir gut tun.

Finger weg von der Schlummer-Taste

Natürlich ist es verlockend noch 5 Minuten liegen zu blieben - und noch 5 Minuten, und nochmal. Versuche es trotzdem zu vermeiden. Du wirst dich danach nicht erholter fühlen, als wenn du sofort aufgestanden wärst. Außerdem - und das ist das gravierende daran - wird es deine Motivation für den Tag ruinieren. Zum Vergeich: Stell dir vor, du hast ein Ziel oder einen Plan, den du ständig verschiebst, "Das kann ich auch morgen machen.". Natürlich ist dir bewusst, dass dir dein Schweinehund im Weg steht (liegt) und dich davon abhält, mehr zu erreichen. Mit dem Schlummern, oder Snoozen, ist es genau das selbe. Wenn du morgens das Aufstehen vor dir herschiebst, programmierst du deine Einstellung auf "Verschieben" statt "Einfach machen".Die Lösung für ein erfolgreicheres Du und Dinge effektiver anzugehen, liegt ganz einfach im direkten Aufstehen.

Nimm dir Zeit für dich selbst und eigene Ziele

Wir tendieren dazu den Fokus auf uns selbst hinten anzustellen, wenn wir im regulären Arbeitsalltag stecken. Die Erfüllung unserer Projekte und Aufgaben im Job geben uns kurzzeitig das Gefühl, etwas erreicht zu haben, obwohl unsere eigenen Ziele dabei komplett auf der Strecke bleiben. Dabei solltest du nie vergessen, dein eigenes Leben so zu führen, wie du es dir wünscht.Es dauert vielleicht etwas, dich daran zu gewöhnen, aber versuche etwas früher aufzustehen. So hast du nach dem Aufstehen noch Zeit, um dich um eigene Zielen zu kümmern. Stell es dir als einen Urlaub für den Kopf vor, bevor du ihn in Arbeit versenkst. Dies wird dein Selbstbewusstsein, deinen Selbstwert und - am wichtigsten - deine Stimmung und Motivation für den Tag deutlich verbessern.Du könntest meditieren und in dich gehen, um eigene Ziele und Wünsche zu definieren - oder wirklich aktiv an dir oder deinen Vorhaben werkeln. Eine viertel Stunde eine neue Sprache lernen, deine Website weitergestalten oder - wenn dir das zu aktiv am morgen ist - einen Podcast zu einem interessanten Thema hören. Es ist im Grunde genommen egal, so lange du es für dich tust

Bewegung ist alles

Kein Grund für ein großes Workout, nicht jeder ist für Frühsport gemacht (ich bin es auf jeden Fall nicht). Es geht nicht darum, dich morgens auszupowern - ganz im Gegenteil, es geht darum, Energie zu gewinnen.Wie? Beweg dich! Im Ernst, dein Kopf und dein Körper sind verbunden und dein Gehirn wird es dir danken. Wenn du dich auf Arbeit niedergeschlagen fühlst, antriebslos, unkonzentriert - dann liegt das höchstwahrscheinlich am Bewegungsmangel.Körperliche Aktivität bringt dich morgens in Schwung, zum Beispiel eine kurze Yoga-Routine, ein Spaziergang, Joggen, Fahrradfahren, Surfen, Longboarden - es ist deine eigene Fitnessroutine. Sogar ein kurzes Training wird deinen Fokus und Willen für den Tag stärken. Probier' es aus!

Nimm dir Zeit für deine Liebsten

Hast du Familie, Kinder, einen Partner oder ein Haustier? Selbst wenn es nur 5 Minuten sind, verbinde dich morgens mit jemandem, der dir wichtig ist. Tobe mit dem Hund, nimm deinen Partner in den Arm, sprich über den bevorstenden Tag - und wertschätze die Zeit, dir ihr zusammen habt. Ohne Zweifel fördert es deine persönlichen Beziehungen. Hinzu kommt aber außerdem, dass es deine Stressresistenz steigert. Du kannst leichter mit schwierigen Aufgaben umgehen.

Ein Schritt zurück: Die Nacht davor

Deine Morgenroutine beginnt im Grunde genommen schon vor dem Morgen. Eine unerholsame Nacht kann deinen ganzen Tag kaputt machen - eine erholsame wiederrum macht ihn wunderbar. Finde heraus, wieviele Stunden Schlaf du brauchst (allgemein gelten 8 Stunden als perfekt) und halte dich an deine Bettzeiten. Rechner und Handy sollten mindestens eine Stunde vor dem zu Bett gehen ausbleiben.Bevor du schlafen gehst, definiere was du am morgigen Tag erreichen möchtest: Welche Dinge willst du nicht weiter aufschieben, was würde dich glücklich machen - und schreibe sie auf. Wir tendieren dazu, Dinge über Nacht zu vergessen - oder am Morgen einfach wegzuschieben, weil es zu stressig wäre. Es aufzuschreiben hilft dir dich darauf zu fokussieren und dran zu bleiben.

Erschaffe deine eigene Routine

Routinen bedeuten schlechte Angewohnheiten abzuschütteln und gute aufzubauen. Sie helfen dir bessere Leistungen zu erbringen und dich auf für dich wichtige Dinge zu konzentrieren. Im Schnitt dauert es drei Wochen, um eine neue Routine zu verinnerlichen - also, finde deinen Weg den Tag zu starten, schreibe ihn auf und versuche es drei Wochen durchzuziehen. Danach kommt die Routine ganz natürlich.Die 5 Dinge aus diesem Blog sind dabei nur Ideen für deine Routine. Es ist ganz bei dir, was sich für dich am besten anfühlt und wie du deinen Morgen gestalten möchtest. Eine Morgenroutine hältst du am ehesten ein, wenn du sie dir selbst zusammengestellt hast, statt sie zu kopieren. Außerdem hat nicht jeder morgens anderthalb Stunden Zeit - vielleicht ist deine Routine deutlich kürzer.Eine kurze Variante könnte zum Beispiel so aussehen:
  1. Stehe mit den Weckerklingeln oder dem ersten Licht des Tages auf
  2. Trinke ein Glas Wasser, um dich zu hydrieren
  3. Dusche, mach dich frisch und fertig
  4. Frühstücke gesund und in Ruhe mit einem deiner liebsten und tauscht euch über Tagespläne aus
  5. Streame einen Podcast zu etwas, dass dich bewegt auf deinem Handy und höre ihn, während du (mit dem Hund) einen Spaziergang um den Block machst
  6. Zurück daheim, schreibe deine Inspiration und Ideen, die dir dabei gekommen sind, auf, um sie zu verfolgen
  7. Gehe energiegeladen zur Arbeit
Klingt auf einmal gar nicht mehr so mühsam, so eine Morgenroutine, oder?

Wie Unternehmen in 2017 ihre Mitarbeiter auswählen – Jobtrends 2017

Gute Ratschläge rund um Bewerbung und Lebenslauf gibt es onlineweit ein paar, für die Sportindustrie durch unseren Experten Andy Gugenheimer zum Beispiel. Dank der Einblicke durch Headhunter und Personalreferenten wissen Jobeinsteiger immer besser, wie sie ihre ersten Bewerbungen am besten gestalten. Die Umfrage JobTrends 2017 vom Staufenbiel Institut und Kienbaum beleuchtet den Bewerbungsprozess auf Unternehmensseite noch deutlicher. Für ihren Report befragten sie 297 deutsche Unternehmen, wie für sie der ideale Bewerber aussieht - und auf welche Kriterien sie bei Jobeinsteigern besonderen Wert legen.

Der Lebenslauf bringt den ersten Eindruck

Auf einen Job kommen teilweise dutzenden von Bewerbungen, eine Vorauswahl muss also schnell erfolgen. Personaler benötigen dementsprechend nur wenige Minuten einen Kandidaten zu beurteilen, und dies geschieht vornehmlich anhand des Lebenslaufs.
„Im Durchschnitt verbringt ein Recruiter rund 2 Minuten in der Auswahlphase, also gib dir selbst die beste Möglichkeit auf Erfolg.“  Andy Gugenheimer
Also, wie sieht der Weg zum Erfolg laut den Personalern Deutschlands aus? Laut Studie sollte dein Lebenslauf gut strukturiert und geordnet sein. Rechtschreibfehler, eine falsche Adresse oder Ansprache sind ein absolutes Ausschlusskriterium. 
Weiterhin sollten folgende Dinge in deinem Lebenslauf ersichtlich sein:
  • deine Abschlussnote
  • Englischkenntnisse
  • Arbeitserfahrung, z.B. durch Praktika oder Nebenjobs
Mach dir keine Sorgen, falls dein Abschluss eher durchschnittlich ist: Arbeitserfahrung ziehen der Großteil der Unternehmen einer perfekten Note vor.Dein Lebenslauf darf dabei gerne ein Bewerbungsfoto enthalten. Auch wenn es heutzutage umstritten ist, geben rund 80% der Unternehmen zu, dass für sie das Foto die Bewerbung erst komplett macht.Das heißt übrigens nicht, dass das Anschreiben nicht genauso wichtig wäre. Mehr als 70% der Recruiter treffen ihre Entscheidung anhand des Anschreibens. Eine Vorlage oder ein Massenanschreiben erkennt das erfahrene Auge übrigens meist sofort. Halte es individuell je nach Unternehmen.

Soft skills sind essentiell

Lass deine Bewerbung für dich sprechen. Sie sollte nicht nur deine Erfahrung und deine Hard Skills aufzeugen, sondern auch deine persönlichen Qualitäten. Soft Skills sind entscheidend für jeden Job, dabei zählen vor allem
  • Eigeninitiative
  • Zugeständnis
  • Kommunikationsfähigkeiten
  • Teamfähigkeit
  • Leistungsorientierung
  • Lernbereitschaft
All diese zählen für 90% - 100% aller Unternehmen.

Wirtschaft, IT oder Ingenieurwesen? Welche Absolventen Unternehmen suchen

Die Studie befragte deutsche Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen (Automobil, Bank, Chemie/Pharmazie, Consulting, Handel und IT/Kommunikation) nach ihrem bevorzugten Studienabsolventen. Insgesamt betrachtet hat hier der Wirtschaftswissenschaftler die besten Jobaussichten. Doch auch IT-ler und Ingenieure werden in allen Branchen gesucht.Natürlich unterscheidet sich dies stark nach Sektor. So sind es in der Chemie und Pharmazie vor allem Naturwissenschaftler und Ingenieure, die gute Aussichten auf einen Job haben.

Die Studie vom Staufenbiel Institut: Weitere Informationen

Die Fragen der Studie bezogen sich ebenfalls auf Einstiegsgehälter, Praktika-Möglichkeiten, sowie Vertragsgestaltung und Mitarbeitervorteile. Wenn du mehr darüber lesen möchtest, findest du die gesamte JobTrends 2017 Studie zum Download hier.