Failed it! 6 Karrierefehler, die Sie in Ihrem Sportjob vermeiden sollten

Man kann sich für die Fehler, die man nicht macht, nicht oft genug begeistern.

- Thomas Häßler

Bekanntermaßen bringt es einen voran aus Fehler zu lernen. Aber ist es nicht auch schön, mal ein paar davon anderen zu überlassen? Denn im Grunde genommen spielt es eigentlich keine Rolle, ob Sie es selbst oder durch jemand anderen lernen - hauptsache Sie wissen um den Fehler und wie man es besser macht. Deshalb möchten wir einige der entscheidenden Fehler, die wir während unserer Karriere gemacht haben, mit Ihnen teilen. Hier sind unsere 6 Karrierefehler und wie man sie vermeiden kann.

Untätig sein

Wer erfolgreich sein will, muss an sich arbeiten - permanent. Bleiben Sie stets auf dem Laufenden über die Neuerungen in Ihrem Job und der Sportindustrie. In der heutigen Zeit kann es schnell passieren, dass Ihre Position, Arbeitsweisen und Fähigkeiten überholt sind, sei es durch Digitalisierung oder andere Gründe. Ob Sie nun aktuelle Fachliteratur präferieren, Seminare absolvieren (die meist auch von Ihrem Arbeitgeber unterstützt werden), Veranstaltungen und Fachmessen besuchen oder Onlinekurse belegen - voran bringt sie dies alles. Nutzen Sie den Weg, der zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen am besten passt.

Mangel an Vertrauen und zu viel Selbstvertrauen

Nicht an sich glauben oder übermäßiges Selbstvertrauen? Das funktioniert beides nicht. Ihr Selbstvertrauen spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung in Ihrem Job. Tatsächlich beginnen rund 80 Prozent der Sporterfolge im Kopf. Gleiches gilt für Ihre Karriere. Wenn Sie sich und Ihren Fähigkeiten nicht vertrauen, wird es auch niemand sonst tun. Alles allerdings im richtigen Maße. Der Moment, in dem Sie sich zu zuversichtlich fühlen, ist der Moment, in dem Sie aufhören, sich selbst weiterzuentwickeln. Das führt vermehrt zu Fehlern und früher oder später zum Scheitern.

Kein Risiko eingehen

Lieber nichts riskieren, als zu versagen oder negatives Feedback zu bekommen. Trauen sie sich ruhig. Tatsächlich hilft ihnen beides dabei, in Ihrem Job noch besser zu werden. Wenn Sie immer auf Nummer sicher gehen, werden Sie wahrscheinlich nie die Karriereleiter erklimmen. Wagen Sie es, über den Tellerrand zu schauen, wagen Sie es, Ihren Chef oder Ihre Kollegen zu verärgern, indem Sie Ihre gegenteilige Meinung äußern. Sie könnten damit Erfolg haben und den Respekt Ihres Teams gewinnen. Oder Sie könnten versagen und daraus lernen. So oder so wird es Sie in Ihrer Karriere voran bringen.

Eigen-Überschätzung oder Lügen

Es ist wunderbar, wenn Sie für Ihren Job brennen und 110% geben. Vielleicht möchten Sie zeigen, was in Ihnen steckt, indem Sie Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Projekte annehmen, die Ihre Kompetenz übersteigen. Sich sehr knappe Deadlines für Projekte setzen.Denken Sie daran: In dem Moment, in dem Sie ein Versprechen machen, werden andere daran festhalten. Wenn Sie sich überschätzen und kommunizierte Ziele nicht erfüllen, wirft dies ein schlechtes Licht auf Ihre Arbeit - selbst wenn sie eigentlich einen überdurchschnittlich guten Job machen. Versuchen Sie, Ihre Fähigkeiten richtig einzuschätzen und so realisistische Erwartungen zu setzen.Noch schlimmer als Selbstüberschätzung ist allerdings das Lügen in Hinblick auf Ihre Fähigkeiten. Wenn Sie behaupten, Skills oder Erfahrungen mitzubringen, über die Sie nicht verfügen, lässt Sie das sehr fragwürdig erscheinen. Dies wird dazu führen, dass Sie für weitere Projekte und Beförderungen nicht in Betracht gezogen werden, oder sogar zu Ihrer Entlassung.

Alles fürs Geld, alles für die Leidenschaft

Sie sollten sich niemals für eine Karriere entscheiden, die Sie hassen, nur weil gut bezahlt wird. Unzufriedenheit im Job ist nicht nur schlecht für die Stimmung, sondern auch für die Gesundheit und andere Aspekte Ihres Lebens. Wir dürfen nicht vergessen, dass Arbeit meist einen großen Teil unseres Tages einnimmt, selbst wenn sie (optimaler Weise) nicht an erster Stelle steht. Entscheiden Sie sich lieber für eine Karriere, die sie herausfordert oder zufrieden stellt. Komischerweise gilt das Gleiche für das genaue Gegenteil. Man sollte meinen, dass die Verwirklichung einer Leidenschaft oder Überzeugung, Geld völlig nebensächlich macht. Das stimmt sicher auch für die Arbeitszeit. Wenn aber am Ende des Monats nicht genug übrig bleibt, um die Rechnungen zu zahlen, ist dies leider auch nicht die ideale Lösung.Idealerweise streben Sie  nach einem Job, der Sie zufrieden stellt UND genug abwirft, um bequem zu leben.

Ein einsamer Wolf zu sein

Alleine arbeiten hat sicherlich seine Vorteile, wenn es darum geht, seine eigenen Vorstellungen umzusetzen. Allerdings bedeutet es auch, dass keine zweite Meinung ihre Ideen noch besser macht. Dass Sie niemand inspiriert oder beeinflusst. Ein Arbeitsnetzwerk ist unheimlich wichtig, sei es ein Team oder andere externe Experten auf Ihrem Gebiet. Die Menschen, mit denen Sie sich umgeben, beeinflussen Ihre Karriere - im Idealfall zum Besseren. Sprechen Sie offen mit Ihren Kollegen über Ideen und laufende Projekte. Treffen Sie sich in After-Work-Events und Mastermind-Gruppen mit anderen Experten aus Ihrem Feld.

So baust du dein Netzwerk auf

Wenn du einen unserer Headhunter fragst, wie du auf bestem Weg ein Praktikum oder einen Einstiegsjob außerhalb einer Jobbörse findest, würden Sie dir raten, dein Netzwerk zu nutzen. Falls du noch keines hast, heißt es, eins aufzubauen.Gehen wir davon aus, dass du einen relevanten Abschluss in der Tasche hast und die notwendigen Skills für einen Sport ob mitbringst - wozu brauchst du dann noch ein Netzwerk? Sportjobs und Einstiegspositionen sind heiß begehrt, die Konkurrenz hoch.  Wenn du dir die großen Sportmarken wie adidas, Nike, Quiksilver und co. anschaust, gibt es für einen Job gern mal hundert(e) von Bewerbungen.Ein gutes Netzwerk kann dir helfen, dass du zwischen all den Kandidaten gefunden wirst. Es kann dir einen zweiten Blick durch die Personalabteilung garantieren, dafür sorgen, dass deine Bewerbung bei der richtigen Person landet.Eine gute Hilfestellung, nicht wahr? Also, lass uns ein Netzwerk aufbauen. Wir wissen, wie schwer dies am Anfang sein kann. Wo sollst du anfagen? Wie machst du die richtigen Bekanntschaften? Unser kleiner Guide führt dich zum Ziel.

Wo treffe ich die richtigen Personen?

Außerhalb deines persönlichen Umfelds umfasst vor allem das Internet die unendliche Weite der Kontaktmöglichkeiten. Fast jeder hat schon einmal von Xing und LinkedIn gehört, spezielle Soziale Netzwerk, die auf Networking ausgelegt sind. Auf kurz oder lang ist ein Profil dort unerlässlich.Wir wissen natürlich, dass sich die Kontaktaufnahme mit Industrieexperten ohne Vorerfahrung und Verbindung etwas seltsam anfühlen kann. Also, wie machst du nötige Verbindungen im echten Leben?Du könntest einem lokalen Stammtisch von Branchenkollegen besuchen - oder spezielle After Hour Events in deiner Stadt wahrnehmen, bei denen die Atmosphäre generell etwas losgelöster ist.Vor allem in der Sportindustrie hast du außerdem die Chance große Events als Plattform zum Netzwerken zu nutzen. Die bekanntesten und beinahe "Must"-Veranstaltungen sind die ISPO Munich und ihre entsprechenden Ableger auf der ganzen Welt. Dort trifft sich das Who-is-Who des Sports.

Wie baue ich mein Netzwerk auf?

Du hast es zu einem passenden Event geschafft und bist bereit, so viele Personen wie möglich zu treffen? Dann solltest du direkt innehalten und statt dessen Herausfinden, wen du kennen lernen möchtestBekanntermaßen geht Qualität über Quanität - das gilt auch für dein Netzwerk. Bevor du unüberlegt losstürmst, finde bereits vorab heraus, wer auf dem Event ist und welche Verbindungen für dich sinnvoll sind. Das können Mitarbeiter von Unternehmen sein, die dich interessieren oder Headhunter und Recruiter. Hier können dir übrigens Xing und LinkedIn helfen, um herauszufinden, wer relevant ist.Sei neugierig und interessiertVielleicht ist deine Absicht durch deine Verbindung einen Job zu ergattern. Wenn dies dein einziges Ziel zum Networken ist, wirst du damit nicht weit kommen.Um Hilfe oder einen Gefallen bitten, bedarf einer persönlichen Basis. Eine professionelle Beziehung, wie jede Beziehung, sollte wechselseitig sein. Zeige Interesse am Karriereweg deines Gegenübers, am Unternehmen - es beweist, dass du ihre Arbeit und Person wertschätzt. Konstruktives Feedback und Ideenaustausch sind auch großartige Möglichkeiten, um sich effektiv zu verbinden.Halte deine Kontaktdaten bereitHier geht es nicht um Visitenkarten - davon sind auf Events meist eh zu viele im Umlauf. Halte dein Handy bereit, tausche direkt Nummern oder E-Mail-Adressen aus oder verbinde dich auf einem der Sozialen Netzwerke. Nach der Veranstaltung ist dieser Kontakt deine Möglichkeit, die Verbindung nachzufassen.

Kümmere dich gut um dein Netzwerk

Sich zu verbinden ist zwar der Anfang eines funktionierenden Netzwerks, aber noch lange nicht das Ende. Ein Kontakt benötigt Pflege und Aufmerksamkeit, sonst geht er unter.Bleibe mit denem Netzwerk in Verbindung. Das kann auf persönlicher Ebene durch ein Mittagessen geschehen oder durch Nachrichtenaustausch, z.B.  teilen von Inhalten, dir ihr beide gemeinsam habt (Branchennews, interessante Konzepte, etc.).  

Ein Praktikum in der Sportindustrie: Unser neues Sportyjob-Team Mitglied, Linda

Das Sportyjob Team in Biarritz
Wie soll ich mir bloß ein Praktikum in der Sportbranche vorstellen? Passe ich mich dem Team gut an und finde schnell Anschluss? Werde ich den Erwartungen meines Chefs entsprechen und habe ich überhaupt das Zeug dazu all die Aufgaben zu meistern, die mir bei Sportyjob gestellt werden?In meinem Kopf tummelten sich weitaus mehr als diese drei kniffligen Fragen als ich am Morgen meines ersten Arbeitstags in Biarritz im Büro ankam. Ich war – und bin es stets – sehr erfreut darüber ein Teil des Sportyjob-Teams und seines stetigen Wachstums zu werden. Ich erinnere mich sehr gut an den Tag, an dem ich erfuhr, dass Andy und Lennart mich in ihr Team aufnehmen und bei Sportyjob begrüßen möchten. Einerseits überkam mich ein erfreuendes und zufriedenstellendes Gefühl, doch zugleich auch die Sorge, ob ich tatsächlich für diese Stelle geeignet sei. Ich würde Euch gerne einen persönlicheren Einblick gewähren und ein wenig davon erzählen was ich vor Beginn des Praktikums machte, was ich aktuell studiere und wie all das nun mit der Sportbranche und letztendlich mit meinem Praktikum bei Sportyjob in Verbindung zu bringen ist.Die erste in diesem Zusammenhang relevante Entscheidung meiner schulischen und später akademischen Ausbildung, ist wohl der Entschluss gewesen die 10. Klasse zu überspringen und das entsprechende Schuljahr an einer amerikanischen High School zu verbringen. Zu meinem Glücke wurde ich der Schule in Petal, Mississippi zugeteilt, wo viele Einflüsse anfingen meinen Charakter und mein Wesen zu formen. Bereits während meines damaligen Auslandsaufenthalts war ich sportlich interessiert und suchte stetig neue sportliche Herausforderungen, die meine Freizeit füllten. Ich konnte mir zu dem Zeitpunkt allerdings nicht vorstellen jemals einen Job im Sportbereich auszuüben.Der nächste Schritt, der meine Entscheidung bezüglich eines passenden Studiengangs und somit meiner akademischen Ausbildung, beeinflusste, war das „gap year“ in Australien nachdem ich mein Abitur schrieb. Ich erhoffte mir mit diesem sechs monatigen Auslandsaufenthalt weiter zukommen in Hinsicht auf meine berufsbezogene Zukunft, vergebens! Ich stand noch genauso verloren vor den tausend Möglichkeiten, die sich anboten, wie vor meiner Abreise. Letztendlich entschloss ich mich für das Studium „Languages and Business Administration“ und dem Schwerpunkt auf den französischen Kulturraum als Zusatz an der Westsächsischen Hochschule in Zwickau. Auch während meiner ersten vier Studiensemester war ich bestrebt meinen wenig abwechslungsreichen Alltag durch sportliche Aktivität auszugleichen.Langsam fing ich an mir darüber Gedanken zu machen welcher Job mir es später ermöglichen könnte, meine Leidenschaft zum Sport und das Bedürfnis nach einem sicheren Arbeitsplatz zu gewährleisten. Aufgrund der Tatsache, dass das dritte Studienjahr meines Bachelors obligatorisch im Ausland zu verbringen ist, zog ich Ende August 2016 nach Perpignan in Südfrankreich, um dort eine Licence Professionnelle mit dem Zusatz „Unternehmensführung von mittelständigen und nachhaltigen Unternehmen („gestion des petites organisations durables), zu beginnen. Die Vorlesungszeit verflog im Nu und der erste Arbeitstag meines französischen Pflichtpraktikums stand vor der Tür.Wie zuvor erwähnt, begrüßte mich das gesamte Sportyjob-Team mit offenen Armen, womit meine Vorfreude auf die Arbeit und die vielen zukünftige Erfahrungen noch grösser wurde. Mit dem Standort Biarritz habe ich einen Volltreffer gelandet! Auch wenn ich noch nicht lange dem Team angehöre, bemerke ich schon wie viel wertvollen Input ich vermittelt kriege. Hier ist nicht nur die Rede von branchenspezifischem oder administrativem Know-How, sondern auch von interpersönlichen, linguistischen und individuellen Fertigkeiten. Die Unterstützung meiner Kollegen, die mit mir in ein und demselben Büro arbeiten, kommt mir tagtäglich zugute. Zudem fordert die interaktive Arbeit meine noch wackeligen französisch Kenntnisse oft heraus.Ich bin sehr gespannt hinsichtlich der kommenden Wochen, die mich hier bei Sportyjob erwarten, denn ich bin mir sicher, dass ich noch von vielen Einflüssen und Ereignissen profitieren werde.Sofern Du eine Karriere in der Sportbranche einschlagen möchtest, zögre nicht, sondern schick Deine Bewerbung noch heute ab! Du hast nichts zu verlieren, lediglich eine spannende Erfahrung zu gewinnen! 😊

Die ersten Monate im neuen Sport Job – wie du die Kollegen für dich gewinnst

Gemeinschaftlich planen
Du hast die ersten Wochen im neuen Sport Job erfolgreich gemeistert und das Ende der Probezeit ist in Sicht. Alles ist an sich perfekt - nur das Verhältnis zu den neuen Kollegen ist immer noch etwas unterkühlt.Das Glücksgefühl deines Jobs steht und fällt mit dem Team - vor allem in der Sport Branche. Und das bedeutet, dass es egal ist, ob dein Chef dich mag. Wenn du dich nach einigen Wochen nicht ins Team integriert fühlst, solltest du dir ernsthaft Gedanken machen, dir eine neue Anstellung zu suchen. Vielleicht hattest du aber auch nur einen blöden Start. Wir haben uns die Gehirne zermatert über Fallen , die du lieber vermeiden solltest und Dinge, die das Eis mit den neuen Kollegen bricht.

Klatsch ist ein absolutes No-Go

Nun, wir brauchen uns nicht zu täuschen: In jedem Unternehmen gibt es die, die nur glücklich sind, wenn sie in der Lage sind, über andere herzuziehen. Von diesen Personen solltest du dich einfach fern halten - Integrität ist ein starker Charakterzug, den deine anderen (ehrlichen) Kollegen schätzen werden. Auch wenn der kollektive Klatch & Tratsch eine Art Zusammengehörigkeit vermittelt, solltest du wirklich vorsichtig sein, denn diese Personen werden auf jeden Fall über dich hinter deinem Rücken sprechen. Ein weiteres Tabu ist, etwas zu einem Mitglied dieser Gruppe anzuvertrauen. Egal ob du deine Beziehung beendet hast, dein aktuelles Projekt nicht magst oder am letzten Wochenende einen Kater hattest - innerhalb von wenigen Sekunden wird es das ganze Unternehmen wissen.

Kleiderordnung

Du arbeitest in einem Action Sport Unternehmen und kannst wie Barney Stinson nicht auf den Anzug verzichten? Kein Wunder, dass es nicht mit den Kollegen klappt! Traurig aber wahr: Kleider machen Leute. Und wenn jeder dich ansieht, als wenn du von einer anderen Galaxie wärst, dann solltest du wirklich erwägen, deinen Stil zu ändern ... also pack deine Hoodies aus und finde neue Freunde!

Ganz einfach: Auch Teamgeist geht durch den Magen

Jep - der Fall mit dem Essen! Wenn du dich jede Mittagspause mit deiner Brotdose in der Küche verziehst während deine Kollegen mal wieder zusammen essen gehen, könnt ihr euch auch nicht näher kennen lernen. Auch wenn es vielleicht nicht in deinen Ernährungsplan passt oder du lieber eine Stunde früher gehen möchtest, ab und an sollte eine gemeinsame Mittagspause schon drin sein.Wer es mit ein wenig Bestechung probieren möchte: Jeder liebt Kollegen mit Kuchen! Absolut niemand kann einem frisch gebackenen Kuchen wiederverstehen - das ist der perfekte Trick, um das Team für dich zu gewinnen.

Geben Sie Ihren Kollegen das Gefühl, wichtig zu sein

Jeder mag das Gefühl, gebraucht zu werden, genauso deine neuen Sportjob Kollegen. Das heißt: Hast du Fragen, stell sie ihnen. Ab und an um Ratschläge zu bitten oder das Expertenwissen eines Kollegen zu schätzen, bringt euch nicht nur näher zusammen, wahrscheinlich macht es deine Arbeit auch noch besser. Nichtsdestotrotz sollte auch hier alles in Maßen bleiben: Wenn du alle 5 Minuten fragst oder nicht mal den eigenen Kopf anstrengst, schießt du deutlich über das Ziel hinaus. Habt ihr noch andere Tipps, wie ihr das Eis im neuen Team brechen könnt? Wir freuen uns über eure Ideen & Erfahrungen in unseren Kommentaren!

Wie man die Sport Job Probezeit erfolgreich übersteht

Gemeinsames Arbeiten

Nachdem wir uns in einem der letzten Blog-Einträge schon mit dem ersten Tag im Sport Job und den diversen Stolperfallen, auf die man da treffen kann, beschäftigt haben, gehen wir heute einen Schritt weiter und widmen uns dem Thema Probezeit.

Probezeit? Was bedeutet das eigentlich?

Erstmal muss sich jeder vor Augen führen, dass die Sport Job Probezeit keine vom Arbeitgeber auf erzwungene, (meist) urlaubslose Zeit des sich Beweisens ist. Sie ist viel mehr die erste Möglichkeit den Sportjob, den Chef, das Team und die Rahmenbedingungen kennen zu lernen. Und wenn die Chemie nicht stimmt, kann man diesem Langzeitdate ohne große Probleme und Verpflichtungen einen Korb verpassen. So betrachtet klingt das doch schon ein wenig positiver, oder? Okay, wir geben zu, das mit dem Urlaub nervt gewaltig, aber andererseits sind Unterbrechungen während der Einarbeitungszeit auch nicht besonders gut für den Lerneffekt, muss man sich ja auch eingestehen. Allgemein üblich ist übrigens ein Probe-Zeitraum von 6 Monaten, das kann aber je Arbeitgeber variieren und prinzipiell stehen dem Arbeitnehmer auch Urlaubstage zu - unsere Erfahrung zeigt aber hier, dass längere Urlaube nicht möglich bzw. erwünscht sind.

Hilfe! Ich muss hier raus!

Um in einem Sport Job glücklich und zufrieden zu sein, müssen viele Faktoren zusammenspielen. Wer schon in der Probezeit merkt, dass das Team nicht gerade auf der gleichen Wellenlänge ist und auch den Chef eher als asymphatisch empfindet, sollte die Chance nutzen, die Reißleine zu ziehen, bevor er/sie in einem endlosen Strudel aus Magenschmerzen und Demotivation untergeht. Da in der Sportjob-Probezeit nur 14 Tage Kündigungsfrist die Regel sind, ist man auch schnell draußen aus der ganzen Sache. Auch, wenn das Unternehmen dann für einen selbst nicht mehr sonderlich interessant ist, gilt es hier, nicht die Sintflut zu hinterlassen. Vor allem in der Sportbranche kennt jeder Jeden und ein kollegiales Benehmen wird sehr geschätzt und oft auch leichtgemacht - von daher einfach immer nach der Devise des "Sportsmanship" vorgehen und fair bleiben.

Ich will bleiben! Aber wie?

Wer während der Probezeit seinen Traum-Sport Job findet, der sollte natürlich alles daran setzen, nach den sechs Monaten dann auch den „richtigen“ Arbeitsvertrag unterzeichnen zu können. Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann, haben wir hier einige konkrete Tipps für euch:

    • Socializing: Versucht euch ein Netzwerk aufzubauen, nehmt an Team-Aktivitäten teil wie mit den Kollegen Basketball zocken oder zum Yoga-Kurs gehen und/oder schlagt aktiv gemeinsame Ausflüge vor.
    • Teamwork: Am Anfang ist immer etwas Zurückhaltung gegenüber dem neuen Team geboten, denn niemand mag Einmischer und Klugscheisser :)
    • Strukturen beobachten: Auch Abläufe und Strukturen in einem Sportjob-Unternehmen müssen erstmal identifiziert werden, denn oft gibt es unausgesprochene Regeln, die nicht gebrochen werden sollten. So ist es auch oft bei Arbeitsabläufen, die auf den ersten Blick umständlich wirken. Hier erstmal hinterfragen, warum sie in dieser Art organisiert sind, bevor man kritisiert.
    • Feedback: Außerdem sollte man regelmäßig bewusst nach Feedback fragen und dieses dann ruhig aufnehmen und selbstkritisch versuchen, es in Potenzial umzuwandeln.
 

Dann bleibt von unserer Seite nur noch, euch eine erfolgreiche Sport Job Probezeit zu wünschen!

Photo: Wavebreak Media Ltd @123RF.com

Der erste Tag im Sport Job – aufregend, überwältigend, peinlich?

Dein erster Arbeitstag

Yeah – nach scheinbar endlosen Tagen des Wartens, Hoffens und Zweifelns bekommst du endlich die lang-ersehnte Erlösung: der Sport Job gehört dir! Puh, nun ist es Zeit sich zurückzulehnen und das unfassbare Glück zu genießen. Aber leider ist es nicht von langer Dauer, denn schon bald wartet der erste Sport Job Arbeitstag auf dich. Ein Tag voller Nervosität, Unsicherheit und großen Erwartungen – und absolut wichtig, denn man bekommt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.

Dresscode einhalten

Oh ja, das Kleidungs-Thema hat einen Bart. Wir wissen es ist super nervig, aber muss man sich doch immer wieder damit auseinandersetzen, denn Kleider machen Leute (traurig, aber wahr). Besonders für den ersten Kontakt mit deinem Sport Job Boss und deinen Kollegen solltest du dein Outfit adäquat wählen. Falls dein Sport Job Interview schon in der Firma stattgefunden hat, kannst du dich einfach dem allgemeinen Sport Job Dresscode anpassen. Aber falls du dein Sport Job Bewerbungsgespräch außerhalb oder via Skype hattest werden die Dinge schon deutlich schwieriger. Hier gibt es nur eine Faustregel: Wähle deine Kleidung etwas weniger formell als für ein Sport Job Interview. Aber nur ein bisschen :)

Positives "Stalking"

In Zeiten der “gläsernen User” hat so ziemlich jeder einige Social Media-Profile und kann relativ leicht via Google gefunden werden. Das solltest du ausnutzen und schon mal ein paar Infos über deine zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten rausfinden. Du findest das ethisch inkorrekt? Ach quatsch – schließlich kann jeder selbst entscheiden, was er im Netz von sich preisgibt. Das wird dir definitiv helfen, dich an Namen zu erinnern und es ist ja auch nicht schlecht schonmal ein paar gemeinsame Interessen für den Small-Talk beim Mittagessen in petto zu haben.

Gemeinsam Mittagessen

Das führt uns direkt zum nächsten kritischen Punkt im ersten Sport Job Tag. Da fühlt mich sich immer ein bisschen in die alten Schultage zurückversetzt, wo sich beim Mittagessen direkt rauskristallisiert hat, wer die coolen Kids sind und wer, naja, die uncoolen Kids sind. Um zu vermeiden, dass du nicht ausgeschlossen wirst oder ausversehen am Tisch des Sport Job Chefs landest, frag einfach direkt morgens einen deiner Kollegen, wie das alles abläuft. Keine Angst – sie werden das verstehen.

Vorstellung: Die angsteinflößende Rundmail

In vielen Sport Job Firmen gibt es inzwischen die unausgesprochene Regel, dass du dich an deinem ersten Sport Job Tag ALLEN deinen Kollegen per Rundmail vorstellen „darfst“ (wohoo). Oft, und das macht es sogar noch schlimmer, wird man auch gebeten direkt ein Foto mitzusenden – der Albtraum aller Sport Job Beginner. Versuch hier einfach alles ganz einfach zu halten – zwei bis drei nette Sätze zu deiner Person sollten hier reichen und wenn du darin direkt allen am nächsten Tag Muffins versprichst, kommst du auch um das Foto herum – sie sehen dich ja dann, wenn sie ihren Kuchen abholen. Oh, by the way: das mit dem Kuchen könnte auch eine unausgesprochene Regel sein :)

Und sonst so?

Sei pünktlich (damit meinen wir nicht überpünktlich, du Nerd ;)), immer lächeln, aufmerksam sein, nicht arrogant wirken (vor allem nicht, wenn du nicht als Sport Job Berufseinsteiger beginnst) und versuch alle Missverständnisse direkt aus dem Weg zu räumen. Sei einfach wie ein Schwamm und sauge alles auf: Wo und wie oft darf man Kaffee trinken? Wer spült das Geschirr? Welchen Kühlschrank darf man benutzen? Und, vor allem: trau dich zu fragen, wenn etwas unklar ist (und das wird eine Menge sein!)

Mehr Infos und Erfahrungsberichte zu diesem Thema findest du bspw. auch bei der Zeit, der Süddeutschen Zeitung und im Spiegel, der zudem ein paar gute Tipps vorstellt, wie man sich besser Namen merken kann.