Wie man die Sport Job Probezeit erfolgreich übersteht

Gemeinsames Arbeiten

Nachdem wir uns in einem der letzten Blog-Einträge schon mit dem ersten Tag im Sport Job und den diversen Stolperfallen, auf die man da treffen kann, beschäftigt haben, gehen wir heute einen Schritt weiter und widmen uns dem Thema Probezeit.

Probezeit? Was bedeutet das eigentlich?

Erstmal muss sich jeder vor Augen führen, dass die Sport Job Probezeit keine vom Arbeitgeber auf erzwungene, (meist) urlaubslose Zeit des sich Beweisens ist. Sie ist viel mehr die erste Möglichkeit den Sportjob, den Chef, das Team und die Rahmenbedingungen kennen zu lernen. Und wenn die Chemie nicht stimmt, kann man diesem Langzeitdate ohne große Probleme und Verpflichtungen einen Korb verpassen. So betrachtet klingt das doch schon ein wenig positiver, oder? Okay, wir geben zu, das mit dem Urlaub nervt gewaltig, aber andererseits sind Unterbrechungen während der Einarbeitungszeit auch nicht besonders gut für den Lerneffekt, muss man sich ja auch eingestehen. Allgemein üblich ist übrigens ein Probe-Zeitraum von 6 Monaten, das kann aber je Arbeitgeber variieren und prinzipiell stehen dem Arbeitnehmer auch Urlaubstage zu – unsere Erfahrung zeigt aber hier, dass längere Urlaube nicht möglich bzw. erwünscht sind.

Hilfe! Ich muss hier raus!

Um in einem Sport Job glücklich und zufrieden zu sein, müssen viele Faktoren zusammenspielen. Wer schon in der Probezeit merkt, dass das Team nicht gerade auf der gleichen Wellenlänge ist und auch den Chef eher als asymphatisch empfindet, sollte die Chance nutzen, die Reißleine zu ziehen, bevor er/sie in einem endlosen Strudel aus Magenschmerzen und Demotivation untergeht. Da in der Sportjob-Probezeit nur 14 Tage Kündigungsfrist die Regel sind, ist man auch schnell draußen aus der ganzen Sache. Auch, wenn das Unternehmen dann für einen selbst nicht mehr sonderlich interessant ist, gilt es hier, nicht die Sintflut zu hinterlassen. Vor allem in der Sportbranche kennt jeder Jeden und ein kollegiales Benehmen wird sehr geschätzt und oft auch leichtgemacht – von daher einfach immer nach der Devise des “Sportsmanship” vorgehen und fair bleiben.

Ich will bleiben! Aber wie?

Wer während der Probezeit seinen Traum-Sport Job findet, der sollte natürlich alles daran setzen, nach den sechs Monaten dann auch den „richtigen“ Arbeitsvertrag unterzeichnen zu können. Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann, haben wir hier einige konkrete Tipps für euch:

    • Socializing: Versucht euch ein Netzwerk aufzubauen, nehmt an Team-Aktivitäten teil wie mit den Kollegen Basketball zocken oder zum Yoga-Kurs gehen und/oder schlagt aktiv gemeinsame Ausflüge vor.
    • Teamwork: Am Anfang ist immer etwas Zurückhaltung gegenüber dem neuen Team geboten, denn niemand mag Einmischer und Klugscheisser 🙂
    • Strukturen beobachten: Auch Abläufe und Strukturen in einem Sportjob-Unternehmen müssen erstmal identifiziert werden, denn oft gibt es unausgesprochene Regeln, die nicht gebrochen werden sollten. So ist es auch oft bei Arbeitsabläufen, die auf den ersten Blick umständlich wirken. Hier erstmal hinterfragen, warum sie in dieser Art organisiert sind, bevor man kritisiert.
    • Feedback: Außerdem sollte man regelmäßig bewusst nach Feedback fragen und dieses dann ruhig aufnehmen und selbstkritisch versuchen, es in Potenzial umzuwandeln.

 

Dann bleibt von unserer Seite nur noch, euch eine erfolgreiche Sport Job Probezeit zu wünschen!

Photo: Wavebreak Media Ltd @123RF.com

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