Stress im Sport Job? So kannst du ihn vermeiden

Deine To Do ist voll bis zum letzten Punkt und wird trotzdem jeden Tag länger? Jeden Tag stehst du unter Strom, vergisst in der ganzen Hektik deine Mittagspause oder machst Überstunden ohne Ende. Völlig egal, ob es die alltägliche Arbeit ist oder Sonderprojekte – manchmal kann ein Sport Job richtig stressig werden.

Manchmal haben wir einfach zu viel auf dem Zettel, zu viele Aufgaben oder einfach Dinge, die unsere ganze Konzentration fordern. Da bleibt nicht viel Zeit für anderes – und oft leidet sogar unsere Freizeit darunter.
Auch wenn wir oft das Gefühl haben, erst in unserem Sport Job ernst genommen zu werden, wenn wir gestresst sind – denn das zeigt ja, dass wir 110% geben (theoretisch) – kann zu viel Stress auf Dauer sehr schädlich sein. Der Report der Techniker Krankenkasse von 2016 “Entspann dich, Deutschland” vermerkt zum Beispiel, dass stressbedingte Krankschreibungen in den letzten Jahren zugenommen haben. Stress wirkt sich auf die Psyche aus, kann zu depressiven Schüben führen, zu übermäßiger Anspannung oder sogar zu körperlichen Beschwerden. Ist ein Job die wirklich wert?

Wenn das noch nicht als Motivation reicht, etwas runterzufahren, setzen wir gern noch einen drauf: Eine Stressreduktion führt zu mehr Kreativität, mehr Produktivität und somit zu einen höheren Leistungspensum. Übersetzt heißt das: Du schaffst mehr in weniger Zeit und bist dabei auch noch zufriedener.

Klingt gut? Dann wird es Zeit an deiner Work-Life-Balance zu arbeiten – und die Dinge direkt anzugehen. So kannst du Stress im Sport Job vermeiden:

Schalt’ ab – nicht nur dich

So sehr die digitale Zeit alles vereinfacht und beschleunigt, so sehr setzt sie uns tatsächlich auch unter Druck. Die ständige Erreichbarkeit durch Handys, Tablets und den PC – allgemein gesprochen die neuen Technologien – beeinflussen unsere Möglichkeit zur Entspannung enorm. Der Grund dafür ist, dass der Großteil der Gesellschaft dazu tendiert, ständig Smartphone & Co. zu checken. Wir haben eine Arbeitsg-Whatsapp-Gruppe, alle Kollegen haben die private Nummer und sogar das professionelle E-Mail-Postfach ist mit unseren privaten Geräten synchronisiert. Dabei ist es im Grunde genommen sogar gleich, ob es arbeitsrelevante oder private Themen sind: Die ständige Verfügbarkeit sorgt dafür, dass du nie wirklich abschalten kannst. Wenn du dich gestresst fühlst, stelle dein Handy ab und lass den Rechner aus, sobald du von der Arbeit nach Hause kommst. Erst recht an Wochenenden und im Urlaub.

Verbessere dein Zeitmanagement

Auch wenn du es nicht gerne hörst: Eventuell bist du selbst an deinem Stress schuld. Eine effektive Nutzung deiner Zeit hilft dir, dein Arbeitspensum zu schaffen. Versuche es zu vermeiden, Aufgaben immer weiter aufzuschieben oder ständig zu unterbrechen. Am Ende steht die Deadline und der Stress wächst.

Das beste ist es tatsächlich, schwere Aufgaben direkt als erstes anzugehen und diese zu erledigen. Wenn du Schwierigkeiten hast, dir die Zeit einzuteilen oder lange bei der Sache zu bleiben, teile deine Arbeit auf. Arbeite 20-30 Minuten konzentriert und gönne dir anschließend 5 Minuten Pause. Ein Trick, den viele Selbstständige und Freelancer in eigener Zeiteinteilung nutzen. Auch im Büro bei deinem Sport Job ein guter Trick mehr zu schaffen und Überstunden zu vermeiden.

Wichtig ist es, dass du dein eigenes System findest, deine Zeit zu managen. Zum Beispiel mit Hilfe von To Do Lists, deinem Outlook Kalender oder anderen Time Management Programmen. Frag auch gern mal bei deiner Personabteilung nach einer entsprechenden Schulung – viele Unternehmen fördern dieses für ihre Mitarbeiter.

Gib Aufgaben ab

Auch wenn es schwer fällt, ist es besser du lernst schnell, Schwierigkeiten einzuschützen und zuzugeben. Gerade wenn du an einem Projekt arbeitest, finden sich viele Teilaspekte, die nicht in deinem Erfahrungsgebiet liegen. Eventuell hast du aber einen Kollegen in deiner oder einer anderen Abteilung, der dir dabei helfen kann. Gerade bei Expertenthemen benötigt jemand, der weiß, was er tut, eventuell nur ein paar Minuten.

Lerne nein zu sagen

Nein sagen fällt vielen schwer – vor allem in der Sportindustrie, wo viele doch recht ehrgeizig sind. Es wird mit Schäwche assoziiert, hinterlässt Versagensängste, wenn man eingesteht, dass man bereits genug zu tun hat.

Tatsächlich hilft es aber niemanden, zusätzliche To Dos anzunehmen, wenn keine Zeit dafür ist. Darunter leidet die gesamte Arbeit  – zum einen, weil die für andere Aufgaben aufgebrachte Zeit zu gering ausfällt und die Qualität leidet, zum anderen weil ein gereizter, müder Angestellter für schlechte Büroathmosphäre sorgt.

Also, sei stark und sage nein, wenn dein Chef dich fragt, ob du weitere Aufgaben übernehmen kannst – eine gute Führungskraft versteht dies richtig.

Wenn du diese Punkte in deinem Alltag beherzigt, wird dein Sport Job zukünftig zum Besten dere Welt! Entspannter kannst du diesen mehr genießen, und Leidenschaft für deine einzelnen Aufgabengebiete aufbringen. Etwas, dass sich auch positiv auf dein Privatleben auswirkt. Probier es aus!

 

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