Was kommt nach einem Sportstudium? Konkrete Jobs in der Sportindustrie

Dein Sportstudiumabschluss

Für viele ist Sport ein fester Lebensbestandteil. Warum also nicht das Hobby zum Beruf machen? Für viele geht der Weg ins Arbeitsleben über ein Sportstudium, ohne sich dabei im klaren zu sein, wie es danach weitergeht. Und prompt steckt man als Student im 4. Semester Sport und fragt sich: Was kann ich mit meinem Sportstudium eigentlich konkret machen?
Vorab sei gesagt: Die Berufsmöglichkeiten im Sport sind so vielfältig wie Sport generell. Trotzdem wollen wir euch für die einzelnen Studiengänge jeweils ein paar konkrete Möglichkeiten in der Sportbranche aufzeigen, denen wir bei unseren Sport Job Stellenausschreibungen begegnet sind.

Sportmanagement oder ein Kombi-Studium von Sport und BWL

Marketing, Human Resources oder auch Finance – die wirtschaftlichen Einflüsse sind offensichtlich. Durch  die Kombination mit Sport sind es vor allem Unternehmen der Sportindustrie, die deine zukünftigen Arbeitgeber darstellen: In der Personalabteilung, im Marketing, im Vertrieb und und und – dein Schwerpunkt und Interesse entscheidet.

Berufs-Beispiele:

  • Online Marketing Assistant: Konzeption und Umsetzung von Marketing Projekten
  • Program Manager: Entwicklung neuer und Verbesserung bestehender Produktangebote
  • Account Manager: Analyse von Kauf-Trends und Erstellung von Käufer-Profilen zur Entwicklung von Kontentstrategien

Die konkreten Schwerpunkte der Studiengänge sind dabei recht vielseitig: Im Fernstudium am ist Studieninstitut beispielsweise kannst du nicht nur Sportbusiness Management studieren, sondern auch Athletenmanagement, Management im Pferdesport oder Social Media Management – so kannst du dich bereits im Studium selbst spezialisieren, was die Jobauswahl im Nachhinein deutlich vereinfacht.

Je nachdem, welche Studienschwerpunkte deine Hochschule gesetzt hat, stehen dir noch viele weitere Türen auf. So steht bei vielen Unis beispielsweise Sport-PR mit auf dem Lehrplan, welche dich auf Berufe in PR-Agenturen & Medien vorbereitet.

  • Pressesprecher von Vereinen
  • Concept Copywriter bei einem Verlag: Schreiben von Texten für Produkte, Anzeigen und Werbung oder Erarbeitung strategischer Markeninhalte

 

Sportwissenschaften: Der Studiengang für Sportler

Sportwissenschaften sind noch am nächsten dran am aktiven Sport: Studenten beschäftigen sich mit der Analyse von Sportarten und Bewegungsabläufen, mit den Auswirkungen auf Gesundheit und Medizin – das ganze in der Theorie und Praxis. Dementsprechend sehen auch die Sport Jobs nach dem Studium aus, nah am Sport.

Berufs-Beispiele:

  • Trainer von Mannschaften und Athleten oder in Fitness- und Gesundheitsstudios
  • Consultant (Beratung) für Reha-Zentren und Krankenkassen
  • Entwicklung von Sportgeräten & -produkten

Mit weiteren Aufbaustudien oder beruflichen Erfahrungen stehen euch hier auf Jobs in den anderen Bereichen der Sportbranche offen – fest steht: Nach dem abgeschlossenen Studium bringst du fundiertes Expertenwissen aus dem Sport mit.

In Deutschland kannst du Sportwissenschaften im Bachelor und Master beispielsweise an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg oder international ausgerichtet an der Universität Innsbruck studieren.

Sportjournalismus: Der Weg in die Medien

Das Sportjournalismus Studium zielt auf den Berufsstart in den Medien ab, sei es Fernsehen, Radio, Presse, Verlage oder Online-Portale. Alternativ bringt der Beruf des Sportjournalisten Anstellungen bei PR-Abteilungen und Medienagenturen in der Sportbranche – eben alles, was journalistische Fähigkeiten benötigt. Oft findest du die journalistisch ausgerichteten Studiengänge an Hochschulen, da diese die notwendige Praxisnähe bieten. Die bekannteste deutsche Hochschule für Sport und auch Sportjournalismus ist dabei sicherlich die Deutsche Sporthochschule Köln.

Berufs-Beispiele:

  • Journalist bei einer Sportredaktion: Führen von Experten-Interviews, Artikel zum aktuellen Sportgeschehen
  • Redaktionist beim Fernsehen: Sichtung & Auswahl von möglichen Sport-Beiträgen für eine Sendung, Schreiben von Konzepten

Vielleicht machst du dich auch selbstständig und schreibst in Zukunft den Sportyjob Blog!

Letzte Tipps für deinen Einstieg in die Sportbranche

Unsere Übersicht bringt dir hoffentlich ein wenig Orientierung und Inspiration für deinen Weg nach dem Sportstudium. Trotzdem gilt, so wie für eigentlich jeden Studiengang: Das abgeschlossene Studium – spezialisiert oder nicht – ist noch kein Erfolgsgarant für einen Job.
Und auch nicht dein vorgefertigter Weg in der Sportindustrie.
Studiere das Fach, was dich interessiert und was dir liegt – nicht den Studiengang, der den vermeintlich sichersten Weg verspricht.

Praktika und Nebenjobs während deines Studiums bringen dir die Einblicke in die Berufe, sowie nötige Erfahrung und Vitamin B, um in einen Beruf einzusteigen. So bekommst du ein Volontariat bei einem namenhaften Sportmagazin durch ein abgeschlossenes Sportjournalismus-Studium.
Du kannst dies aber genauso gut mit einem Studium der Sportwissenschaften, deinen Sonntagsspielen im Fußballverein und einem Nebenjob für den Sportteil deiner lokalen Zeitung erreichen. Interesse, Engagement und Kontakte sind hier der entscheidende Faktor für jeden Quereinsteiger.

Wenn dir die Beispiele noch nicht reichen, browse doch einfach einmal durch unsere Jobbörse: Du wirst überrascht sein, was du noch für Möglichkeiten hast!