Wie Diana Nyad 160km von Kuba nach Florida schwamm – und was wir daraus lernen können

Kennst du Diana Nyad? Im Alter von 64 Jahren schwamm sie eine Strecke von 160km von Kuba nach Florida in 53 Stunden, das erste Mal in der Geschichte der Menschheit. Ein extremes Vornehmen, an welchem seit 1950 unzählige Schwimmer scheiterten - bis Diana Nyad ihnen 2013 zeigte, wie es geht.
Ihren Ted Talk "Never, ever give up" (Gib niemals auf) hörte ich erführchtig, erfüllt mit der Frage, wie eine 64 jährige Frau dies erreichen konnte. Eine Odyssee, die niemand, unahängig von Alter und Geschlecht, jemals vorher bewältigte. Durch intensives Training und indem sie es immer wieder versuchte. Das ist Montags Motivation, oder vielmehr Lebensinspiration.
Wenn man ihrem Ted Talk genau zuhört, finden sich sechs essentielle Punkte, wie sie es schaffte. Ein Mantra, das dich das erreichen lässt, was du willst. Bevor du weiterliest: Ihr Beispiel lässt sich dabei nicht nur auf Sport reduzieren. Es sind sechs Faktoren, die sich auf alles anweden lassen, was du wirklich willst. Sei es eine Leidenschaft oder deine Karriere.

Gib niemals auf

Nachdem sie nach 53 Stunden die Küste erreichte, waren dies ihre ersten Worte. Gib niemals auf. Als wäre es nicht unglaublich genug, dass sie überhaupt sprechen konnte, war dieser Ausspruch weise überlegt. Trotz eines intensiven Trainings versagte Diana Nyad ganze viermal bevor sie endlich die gesamte Strecke schwimmend zurücklegte. Obwohl jeder (!) um sie herum sagte, dass es unmöglich wäre, Experten, genau so wie enge Freunde, schaffte sie es.
„ When I turned 60, it wasn't so much about the athletic accomplishment, it wasn't the ego of "I want to be the first." That's always there and it's undeniable. But it was deeper. It was "how much life is there left?“ - Diana Nyad
Wenn du etwas so sehr willst, musst du dafür kämpfen, es niemals aus den Augen verlieren. Es heißt dran bleiben, auch wenn du versagst. Bleibe stark, mutig und glaube an dich selbst, egal, was andere sagen.

Finde deinen Weg

Einer der Gründe, wie sie es schaffte, war Dianas Playlist. Indem sie ihren Geist auf John Lennons "Imagine" fokussierte, überstand sie Hypothermie, Muskelkrämpfe, Quallenstiche und was sonst noch. Es war ihr persönlicher Weg den Kampf zu überstehen. Natürlich steckt da noch viel mehr dahinter: Ein starkes Team, eine bestimmte Denkweise und hartes Training. Nichtsdestotrotz war es letztendlich der kleine Kniff, nach einer Playlist zu schwimmen, der ihr den Erfolg bescherrte. Also, finde deinen persönlichen Weg, das gerade Unmögliche für dich zu ermöglichen. Für die meisten Probleme, vor allem für die im Sport oder Job, hat schon jemand eine Lösung gefunden. Übernehme sie und passe sie individuell auf dich an, durch die kleinen Dinge, die sie für dich besser machen als für andere.

Disziplin und Vorbereitung

Es sollte klar sein, dass Vorbereitung und Training der Schlüssel für eine sportliche Disziplin ist. Bis in die 1970er Jahre hinein war Diana professionelle Schwimmerin. Nach einer 30jährigen Pause, begann sie erneut ihr intensives Training des Körper und Geists. Jeden Tag, jahrelang. Ohne ausreichende Disziplin wirst du ewig brauchen eine Fähigkeit zu perfektionieren (wenn überhaupt). Ausdauer ist wichtig einen Marathon zu laufen, es ist aber genauso essentiell um eine Gehaltserhöhung zu bekommen.

Du bist nie zu alt, um deine Träume zu verwirklichen

Verfolge deine Ziele, egal wie alt du bist. Es gibt kein zu alt.

Wenn du versagst, ist das egal

Es ist die Angst zu versagen, die viele von uns in ihrer Komfortzone verweilen lässt. Wir verpassen großartige Möglichkeiten, im Leben, aber auch im Job. Sei es ein neuer Karriereweg, deine Freelancer Tätigkeit oder dein eigenes Start-Up. Du kennst sicher das berühmte Sprichwort "Der Weg ist das Ziel". Manchmal scheiterst du kurz vor dem Ziel, wegen innerer oder äußerer Umstände. Trotzdem hast du unheimlich viel investiert und tagtäglich Leistungen gebracht, die dich wachsen lassen haben. Das kann dir niemand mehr nehmen.
„And when you reach for the horizon, as I've proven, you may not get there. But what a tremendous build of character and spirit that you lay down; what a foundation you lay down in reaching for those horizons.“ - Diana Nyad

Hinter einer starken Person steht ein starkes Team

Diana Nyad war auf ihrer Odyssee nie allein. Weder während ihres Kampfs, noch in der Vorbereitung davor. Sie hat es gemeinsam mit ihrem Team gemeistert - und alleine wahrscheinlich versagt. Wie wir bereits in  „So findest du einen Job, den du liebst" beschrieben, beeinflussen dich die Menschen, mit denen du dich umgibst. Ein Team verschiedener starker Persönlichkeiten können dir neue Einblicke geben und dir mit Expertenrat zur Seite stehen. Manchmal sind sie auch einfach nur im richtigen Moment da. Was auch immer du erreichen möchtest: Mit einem großartigen Team kannst du es schaffen.Um es zusammen zu fassen: Das Mantra, um das zu erreichen, was du willst, lautet Glaube an deine Träume, arbeite hart dafür, gib niemals auf und umgebe dich mit einem Team, das hinter dir steht.Foto: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America

So verdienst du, was du verdienst: Wie du deinem Arbeitgeber deinen Wert vermittelst

Ist dein Gehalt angemessen? Das ist wahrscheinlich eine der Fragen, die keiner so richtig beantworten kann. Denn wir sind unsicher über unseren Job: Arbeiten wir genug? Und werden unsere Bemühungen von Kollegen und dem Chef wahr genommen? Tatsache ist, dass viele nicht das verdienen, was sie wirklich verdienen - nicht nur, weil Unternehmen Geld sparen wollen. Wir sind nicht in der Lage unseren Wert zu kommunizieren und einzufordern. Selbst wenn wir das Gefühl haben, dass eine Gehaltserhöhung angemessen wäre, sind wir uns über die Höhe nicht schlüssig, geschweige denn über die richtigen Argumente, um zum Ziel zu kommen. Also, wie funktionierts? Diese drei Schritte erklären dir wie du deinen Wert kennst und kommunizierst:

Finde heraus, wieviel du wirklich wert bist

Um ein faireres Gehalt einzufordern, musst du zuerst deinen eigenen Wert kennen. Diesen festzulegen ist nicht einfach, vor allem da wir dazu tendieren uns zu unterschätzen. Das bedeutet, dass du lernen musst dich richtig zu bewerten - sogar dich davon zu überzeugen, dass du es wert bist. Gar nicht so einfach, oder? Zum Glück gibt es Menschen wie Casey Brown und ihren Ted Talk „Know your worth, and then ask for it“ ("Kenne deinen Wert, und dann fordere ihn"). Casey definiert in diesem eine Handvoll signifikanter Fragen, die sich ein Selbstständiger stellen sollte, um sein Honorar festzulegen. Um so besser, dass diese Fragen mit einer kleiner Anpassung auch für Arbeitnehmer perfekt anwendbar sind:
  • Was sind die Anforderungen meines Jobs und wie erfülle ich sie?
  • Was sind meine (einzigartigen) Fähigkeiten, die mich für meinen Job qualifizieren?
  • Was tue ich in meinem Job, was niemand (in meiner Abteilung oder im Unternehmen) tut?
  • In welchem Gebiet bin ich ein Experte?
  • Welche Probleme löse ich für mein Unternehmen?
  • Und sogar: Welche Probleme habe ich in der Vergangenheit für mein Unternehmen gelöst?
Nimm dir die Zeit, diese Fragen ausführlich zu beantworten, das können auch Punkte sein, die dir auf den ersten Blick als gar nicht so wichtig erscheinen. Zusammengefasst aber ergeben sie deine Rolle im Unternehmen - und deinen Wert für das Unternehmen! Es gibt keinen Grund, dass du dich klein fühlst. Wenn du deinen Job gut machst, sei selbstbewusst. Finde deinen Wert heraus und überzeuge anschließend deinen Chef davon. Nur so funktioniert es.

Gehaltsvergleich: Kenne das Gehalt deiner Kollegen und deiner Berufsgruppe

In unserer Gesellschaft ist dies noch immer ein ziemliches Tabu-Thema. Wahrscheinlich würdest du nie deine Kollegen oder deine Nachbarn zu ihrem Gehalt befragen - vielleicht weißt du nicht einmal, was dein Partner / deine Partnerin genau verdient. Wieso? Wir halten es geheim, damit das System nicht zusammenbricht. Wenn wir offen darüber reden würden, könnte es Streits geben, Neid und Gier. Wie reagiert dein bester Freund darauf, dass du mehr verdienst? Oder noch schlimmer, was ist, wenn er mehr verdient? Blödsinn. Die Wahrheit sieht ganz anders aus: Nicht zu wissen, was andere verdienen, erschafft das ungute Gefühl. Hier spielt die Unterschätzung unserer selbst wieder eine große Rolle: Wir gehen darauf aus, dass unsere Kollegen mehr verdienen als wir und fühlen uns ungerecht behandelt.Um dem vorzubeugen tendieren immer mehr junge Unternehmen dazu, Gehälter zu kommunizieren und transparent für alle offen zu legen. So weiß jeder genau, was der andere verdient. Das Ergebnis ist, dass sich die Mitarbeiter fairer behandelt fühlen, motivierter arbeiten und sogar seltener kündigen. Es verbessert die Atmosphäre im Unternehmen. Vielmehr - und das ist der wichtigste Punkt für uns gerade - es wird dir helfen, deinen eigenen Wert besser einschätzen zu können. 
Das Wissen über Gehälter in deinem Unternehmen oder von deiner Berufsgruppe in deiner Region, Unternehmensgröße und Branche ist eine gute Möglichkeit deine Gehaltsvorstellungen richtig einzuschätzen und einzuordnen. Informationsportale dazu findest du überall online, zum Beispiel "Was verdient eigentlich ein...".

Steh für dich selbst ein und kommuniziere, was du verdienst

Du kennst nun deinen Wert, das ist großartig! Der nächste Schritt ist allerdings genauso anspruchsvoll. Denn selbst, wenn du festgelegt hast, was du verdienst, fühlst du dich trotzdem unwohl danach zu fragen. Deine Arbeit für sich selbst sprechen zu lassen, funktioniert nur leider meist nicht so gut. Dich selbst anpreisen musst du aber auch nicht - keine Sorge. Was wichtig ist, ist selbstbewusst für dich einzutreten. Du kennst deinen Wert und dank der Fragen und dem Gehaltsvergleich hast du eine ideale Argumentationsgrundlage. Bereite dich vor, vertraue deinem Wert und verhandele. Sei selbstsicher, nicht unsicher. Zeig Expertise. Aber übertreibe nicht - dann hast du gute Chancen auf eine Gehaltserhöhung.

So findest du Arbeit, die du liebst | Inspiriert durch Scott Dinsmore

Wie finde ich den perfekten Job fuer mich?
Wie findest du einen Job, den du liebst? Während es für einige ein Kinderspiel zu sein scheint, ist es für rund 80% der Menschen schwer ihren Traum-Beruf zu finden. Statt dessen heißt es Zeit bis zum Feierabend absitzen ohne sich jemals zu fragen, WARUM man seinen Job überhaupt macht. Die Antwort ist an sich ja auch einfach: Zum Überleben und Geld verdienen, irgendwas muss man ja machen. Nicht unbedingt der beste Antrieb.Es kommt wohl nicht so überraschend, dass das in der Sportbranche ganz anders aussieht. Im Sport arbeiten heißt für viele ihren Traum zu leben, sich jeden Tag mit ihrer Lieblings-Brand, ihrem Club oder dem favorisierten Sport zu beschäftigen. Sportenthusiasten sind leidenschaftlich dabei! Sobald sie einmal in der Sportindustrie arbeiten, bleiben sie dabei und das mit ganzem Herzen. Warum? Weil sie es lieben.Natürlich gehört dazu viel mehr als eine Leidenschaft für Sport zu haben. Im inspirierenden Ted Talk von Scott Dinsmore „How to find a job that you love“, erklärt er wie man den erfüllenden Job findet.
Für ihn geht es dabei klar um die Herausforderung sich selbst zu kennen - gestützt auf drei Säulen. Oh, und wenn du ganz genau hinschaust, wird dir auffallen, dass es eigentlich nur darum geht, herauszufinden, was dir wichtig ist - und es dann einfach zu tun.

Schritt 1: Finde die Stärken, die dich einzigartig machen

Der erste Schritt ist die Suche nach deinen Stärken. Nicht die Hard Skills, die du in der Uni gelernt hast. Es geht viel mehr um die Dinge, die du liebst und für die du brennst. Dinge, für die andere dich schätzen und dich dazu um Rat fragen. Jeder hat sie. Auch du.

Schritt 2: Glaube an deine Werte

Werte und Moral sind einer der Einflüsse, die dich zu dem machen, der du bist. Ob du sie durch Traditionen und Erziehung gelernt oder anhand eigener Erfahrungen neugebildet hast - sie gestalten deine Persönlichkeit. Jeder deiner Entscheidungen wird durch deine Werte beeinflusst. Diese Werte sind die Schätze, an denen du festhalten solltest. Auch wenn es manchmal hart ist, lasse sie nicht los.

Schritt 3: Reflektiere deine Erfahrungen

Der dritte und letzte Faktor, der dich prägt. Deine Erfahrungen zeigen dir, was dich glücklich macht und gut für dich ist. Oder was du meiden solltest. Nimm dir die Zeit über deine Erfahrungen nachzudenken und jederzeit neue zu machen. So wirst du jeden Tag ein bisschen mehr über dich selbst herausfinden. Wende jede deiner Erfahrung auf dein Leben an, bis sie ein ganzes Bild ergeben.

Ein neuer Weg zieht eine neue Umgebung nach

Mit diesen Schritten lernst du dich selbst kennen - und die Dinge, die dich glücklich machen. Das können zukünftige Chancen sein, aber auch Dinge, die du in der Vergangenheit nicht sehen konntest, auch wenn sie direkt vor deiner Nase waren. 
Was dir auch nun auch sehen wirst, ist die Einstellung deines Umfelds zu ihrer Arbeit. Infolgedessen wirst du die Leute um dich herum anders wahr nehmen, sie neu schätzen oder dich vielleicht ein wenig distanzieren. Dafür kommen neue Einflüsse hinzu. Ein wichtiger Schritt! Der beste Weg, um deine Grenzen zu überschreiten, ist, dich mit leidenschaftlichen Leuten zu umgeben, Menschen, die dich begeistern. Oder wie Scott sagt: "You can either hang around the people who tell you it can't be done and tell you you're stupid for trying, or surround yourself with the people who inspire possibility.“

Lasse dich inspirieren: Der Ted Talk von Scott Dinsmore

Also, finde heraus wie du einen Job findest, den du liebst und der dich glücklich macht: Scott Dinsmore erklärt wie im Ted Talk: 

Live your Legend: Ein Einblick in Scotts Projekt

Vielleicht hast du schon mal davon gehört, ganz sicher hast du es nachdem du dir Scotts Ted Talk angesehen hast. Er ist der Gründer von Live Your Legend (Lebe deine Legende), eine Karriere-Plattform, die Menschen dazu ermutigt, ihre Leidenschaft zu finden. Live your Legend ist dabei mehr als nur eine Plattform, es ist beinahe eine Revolution der Gesellschaft, was das Thema Arbeit angeht. Scott Dinsmore ist zuversichtlich, dass ein Job, die deiner Legende entspricht, den Menschen ändert, der du bist (Übersetzt: Ein Job, den du liebst). Und damit die Menschen, die dich umgeben.  Wie du oben gelesen hast, sind es die Menschen um dich herum, die deine Entwicklung stark beeinflussen können. Warum also nicht auch auf digitalen Wegen? Gerade, wenn du etwas machst, was vor dir keiner gemacht hat, kann es schwer sein, passende Inspiration im engen Bekanntenkreis zu finden. Der Blog und die Tools, die LYL beisteuert, kann deinen Weg deutlich erleichtern.Leider ist Scott Dinsmore 2016 verstorben. Er hat es geschafft, nicht nur seine, sondern unsere Legenden anzustoßen.